H1: Der VBC Pfäffikon hat in Chur kein Glück
Nach dem Sieg gegen Näfels schien für Pfäffikon auch bei Chur ein Erfolg in Griffweite. Doch gegen die Bündner Teams tun sich die Höfner generell schwer. Zudem fehlte Russev auf der Universalposition, was Coach Hofmann zu Umstellungen zwang.
Zu Spielbeginn war beim VBC Pfäffikon die Welt noch in Ordnung. Doch bereits beim ersten Aufschlagwechsel gerieten die Gäste ins Hintertreffen und rannten permanent einem Rückstand hinterher. Gegen Satzende gelang zumindest spielerisch die Wende, für einen Satzgewinn reichte es aber nicht mehr. Der VBC Pfäffikon nahm den Schwung aber in den zweiten Durchgang mit und setzte Chur massiv unter Druck. Die Bündner hatten dem nichts entgegenzusetzten und gingen sang und klanglos unter.
Die Höfner dachten wohl, dass sie das Spiel jetzt in der Hand hatten. Doch daraus wurde nichts, denn die Bündner fanden sofort wieder ins Spiel. Pfäffikon spielte phasenweise gut mit, doch der Druck reichte nicht aus, um den VBC Chur in die Knie zu zwingen. Chur begann auch, jeden Ballwechsel zu kommentieren, was beim Gästeteam zusätzlichen Ärger auslauslöste. Das Spiel wurde emotional und Chur behielt das bessere Ende für sich. Die knappe Niederlage brachte die Höfner so aus dem Gleichgewicht, dass sie im vierten und letzten Durchgang nichts mehr zu melden hatten. Satz und Spiel gingen klar verloren – zu klar.
Beide Teams des VBC Chur sind in der Tabelle hinter den Höfnern klassiert. Doch die Ausbeute des VBC Pfäffikon ist mit lediglich vier von zwölf Punkten miserabel. Dieses Mal tat sich Pfäffikon vor allem mit den Umstellungen auf den Positionen schwer. Die Verunsicherung mündete in vielen kleinen Abstimmungsfehlern, mit denen sich das Team selbst den Wind aus den Segeln nahm. Pfäffikon kann das besser, es bleiben in der laufenden Meisterschaft noch drei Spiele, um es zu zeigen.
VBC Chur 2 – VBC Pfäffikon 1, 3:1 (25:21, 15:25, 25:23, 25:17)
VBC Pfäffikon1: Hofmann (Coach), Morf, Nater, Feusi, Schuler, Niazai, Braun, Bai, Alfaraj
NaP