VBC Pfäffikon - Volleyball ist unsere Leidenschaft
, Morf Stephan

H1: Spiel verloren, Ligaerhalt trotzdem geschafft

Auf dem Papier war die Ausgangslage klar, denn die zweitletzten aus Pfäffikon mussten zum Saisonabschluss beim Tabellenzweiten aus Jona antreten. Bei Pfäffikon fehlte Trussardi verletzungsbedingt und Coach Hofmann musste wegen der Abwesenheit von Schuler auch auf der Liberoposition umstellen. Die Höfner schlugen sich wacker, doch fehlte es an der Cleverness und am Ende auch an der Aggressivität, um mehr als einen Satzgewinn mitzunehmen. Weil Aufsteiger Näfels in Chur unterging, verbleibt der VBC Pfäffikon auf dem zweitletzten Platz und damit in der zweiten Liga.

Der TSV Jona begann optisch stärker und legte gleich einmal drei Punkte vor. Die Höfner verdauten den ersten Schock gut, holten auf und gingen überraschend schnell selbst in Führung. Das Spiel gestaltete sich in der Folge ausgeglichen, die Intensität war aber nicht allzu hoch. Jona drückte auf den Ausgleich und erhöhte die Kadenz. Beim Stand von 17:18 für Pfäffikon gelang den Jonern mit fünf Punkten in Folge der Befreiungsschlag. Auch die Höfner vermochten noch einmal aufzudrehen, für eine Überraschung war es aber bereits zu spät.

Für den zweiten Satz stellte Hofmann auf der Mitteposition um, und es war der VBC Pfäffikon, der von Anfang an das Spielgeschehen diktierte. Für einmal war es der Gegner aus Jona, der ganze Serien an ungezwungenen Eigenfehlern und Ungenauigkeiten aneinanderreihte. So leisteten sich die St. Galler mehr als zehn Servicefehler, was den Vorsprung der Pfäffiker auf satte neun Punkte anwachsen liess. Pfäffikon gab sich mit der Leistung sichtlich zufrieden und liess langsam nach. Den Satz gewannen die Höfner zwar locker, aber auf der Zielgeraden gestanden sie dem Heimteam deutlich zu viele Punkte zu.

Was sich am Ende des zweiten Satzes bereits angedeutet hatte, bewahrheitete sich in den zwei Folgesätzen schonungslos. Jona war immer leicht überlegen und das Team aus Pfäffikon hatte weder das Feuer noch die Qualität, um das Glück zu erzwingen. Die Annahme war auf beiden Seiten zu ungenau, um über die Mitte zu spielen. Auf den Aussenpositionen machte der TSV Jona deutlich mehr Druck. Pfäffikon machte am Block keine schlechte Figur, die Hintermannschaft agierte aber zu statisch. Zwischendrin gelangen immer wieder schöne Aktionen, die aber zu oft durch Eigenfehler gleich wieder zunichte gemacht wurden. Als Konsequenz gingen die beiden letzten Sätze der Saison zu 19 und zu 18 verloren.

Der VBC Pfäffikon zeigte über alles keine schlechte Leistung und am Ende ist mit dem Ligaerhalt das Minimalziel erreicht. Aber auch in diesem Spiel wurde jene Schwäche offenbar, welche das Team an den Rand des Abstiegs gebracht haben. Die Höfner müssen die Fehlerquote auf allen Positionen drastisch reduzieren. Coach Hofmann hat auf die neue Saison hin einiges zu tun.

TSV Jona Volleyball 4 – VBC Pfäffikon: 3:1 (25:21, 19:25, 25:19, 25:18)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Nater, Morf, Feusi, Niazai, Alfaraj, Knobel, Russov, Hischier, Bai