Herren 1 – 2. Liga

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Herren 1
Tenuesponsor: Butti Bauunternehmung AG, Pfäffikon

Trainingszeiten
Donnerstag, 20:15 – 22:15 Turnhalle Steg 1, Pfäffikon
Montag, 20:30 – 22:00 (Ergänzungstraining) Turnhalle Weid, Pfäffikon

Die aktuellsten Beträge des Teams:

  • Pfäffikon verliert wieder klar (29.01.2023)

    Im 2023 konnte der VBC Pfäffikon noch kein Spiel gewinnen. Gegen den TSV Jona 4 war die Ausgangslage klar, sind sie doch fester Bestandteil des Spitzentrios. So waren die Joner in der Vorrunde deutlich zu stark für die Höfner, die in der Rückrunde zusätzlich noch mit einem schrumpfenden Kader konfrontiert sind. Hiestand fällt wohl bis Ende Saison verletzungsbedingt aus und Züger hat sich in die grünen Ferien verabschiedet.

    Und es kam, wie es kommen musste: Jona legte los, Pfäffikon hielt wacker dagegen, es reichte aber nicht. Dazu kamen noch die geschenkten Punkte, welche die Gäste von dem Format sicher nicht nötig gehabt hätten. Von den ersten 5 Punkten der Joner wurden 4 durch Eigenfehler der Gastgeber erzielt. Die Annahme war deutlich besser als in den vergangenen Spielen aber die Durchschlagskraft der Angreifer reichte nicht aus, um im Sideout oder aus dem Spiel heraus direkte Punkte zu erzielen. Jona zog unweigerlich davon und beendete den Durchgang, ohne besonders überragend zu wirken mit einem satten Vorsprung.
    Der zweite Satz verlief ähnlich. Dazu kam bei Joan noch das Jungtalent Potapov zum Einsatz, der es im Angriff und im Service so richtig krachen liess. Wo er den Ball hinpfefferte, wuchs kein Gras mehr. Pfäffikon änderte die Aufstellung auf zwei Positionen, was auf den Spielverlauf keinen Einfluss hatte. So endete der zweite Satz im gleichen Punktverhältnis wie der erste.
    Im Schlusssatz erwischte das Heimteam klar den besseren Start und zwang den TSV Jona schon früh zu einem Timeout. Leider konnten die Pfäffiker den Druck nicht aufrechterhalten und das Spiel kehrte in die vorgelegte Spur zurück. Jona war jederzeit in der Lage die Kontrolle zu übernehmen und schloss Satz und Spiel klar zu seinen Gunsten ab.

    Obwohl die Höfner das Spiel deutlich verloren haben, zeigten sie phasenweise eine ansprechende Leistung. Der TSV Jona war einfach deutlich zu stark, um mehr Punkte zuzulassen. In Summe ist das Spiel des VBC Pfäffikon aber viel zu durchschaubar. Die holprige Annahme führt dazu, dass Zuspieler Morf auf den Angriffspositionen nicht variieren kann. Fast die Hälfte aller Angriffsbälle läuft über Pfister, der zwar regelmässig punktet aber genauso oft mit einem gut aufgestellten Block konfrontiert wird. Noch fehlt den Junioren die Technik und damit auch der Punch, um Gefahr ins gegnerische Feld zu tragen. So machten sich die Joner oft nicht einmal die Mühe, einen Block zu stellen. Bei der klammen Kadersituation hat Coach Hofmann kaum Optionen, dem Spiel neue Impulse zu verleihen.
    Am 10.02. spielen die Höfner auswärts in Chur. Nach Verlustpunkten liegt Pfäffikon mittlerweile auf dem letzten Platz und muss aufpassen, dass in der Tabelle nicht auf den Abstiegsplatz durchgereicht wird. Es gibt noch viel zu tun… 

    VBC Pfäffikon – TSV Jona 4 0:3 (17:25, 17:25, 20:25)
    VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Morf, Pfister, Trussardi, Hischier, Alfaraj, Niazai, Knobel, Fröhlich

  • Pfäffikon verliert wichtiges Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Surselva (23.01.2023)


    Nach dem Desaster gegen den TSV Jona 4 hatte der VBC Pfäffikon die Chance, auf die Siegerstrasse zurückzufinden und sich von den Tabellennachbarn aus Ilanz abzugrenzen. Die Vorrunde konnten die Höfner noch mit 3:1 für sich entscheiden, die Satzergebnisse waren aber schon damals knapp.
    Der VBC Pfäffikon trat ersatzgeschwächt mit lediglich sieben Spielen an. Gezwungenermaßen wurden die Linien umgestellt: Nater wechselte auf die Diagonal-Position, Junior Hischier spielte von Anfang an neben Trussardi in der Mitte und Junior Niazai kam auf der Aussenposition zu seinem ersten Einsatz in der zweiten Liga. Trotz dem ungewohnten Setting startete Pfäffikon solide und konnte sich eine klare Führung herausspielen. Bis zur Satzmitte glichen sich die beiden Teams zwar spielerisch an, aber Pfäffikon verwaltete das Geschehen. Eine etwas schwächere Aufstellung in der Annahme genügte, um den gesamten Vorsprung zu verspielen und das Heft aus der Hand zu geben. Die Höfner erholten sich nicht mehr und gaben den Satz am Ende klar zu 19 ab. Frustriert vom Ergebnis fand der VBC auch im zweiten Satz den Einstieg nicht. In der gleichen Rotation wie auch schon im Startsatz, kassierten die Gäste sechs Punkte am Stück, womit klar wurde, dass auch hier nichts mehr zu holen war.Coach Hiestand tauschte die Linien und redete seinen Spielern ins Gewissen. Es schien zu wirken und Pfäffikon legte einen Vorsprung von vier Punkten hin. Und wieder blieben sie auf einer einzigen Rotation hängen und Punkt und Spiel zerrannen. Die Höfner erholten sich nicht mehr und auch der dritte Satz ging klar verloren.Das Endergebnis ist hart, aber das 3:0 entspricht den Kräfteverhältnissen. Die einzelnen Satzergebnisse sind doch ein wenig zu klar, aber durch die nach wie vor hohe Anzahl an Eigenfehlern erklärbar. Dazu kommen einzelnen Rotationen in der Annahmeposition, in denen die Pfäffiker serienweise Punkte kassierten. So bekundete der VBC Pfäffikon Mühe, das Niveau über längere Strecken zu halten und genügend Druck aufzubauen. Dem Gegner aus Ilanz gelang es, aus einer soliden Annahme und einer starken Verteidigung die Höfner ihre Fehler selbst machen zu lassen. Surselva spielte ohne Libero und musste ebenfalls auf zwei Junioren zurückgreifen. Die beiden haben sich für zukünftige Einsätze sicher empfohlen.Am 26.1. steht bereits wieder der TSV Jona in Pfäffikon in der Halle. Die Siegchancen der Höfner stehen bei null, aber eine deutliche Leistungssteigerung darf doch erhofft werden. Volley Surselva 1 – VBC Pfäffikon 3:0 (25:19, 25:18, 25:16)VBC Pfäffikon: Hiestand (Coach), Schuler, Nater, Morf, Pfister, Trussardi, Hischier, Niazai“
    Philippe Nater

  • VBC Pfäffikon verliert auch gegen Volley Näfels (11.12.2022)

    Immerhin gab es für das 2:3 noch einen Punkt und zudem viel Spielzeit für die Junioren – ausser Niazai haben alle drei Junioren des VBC Pfäffikon in der zweiten Liga bereits reüssieren können.

    Obwohl bei den Höfnern vier etablierte Spieler am Samstag nicht am Start waren, gelang der Einstige ins Spiel nach Mass. Die Gäste aus dem Glarnerland fanden gegen Pfäffikon kein Rezept und so sind die zugestandenen 21 Punkte noch schmeichelhaft. Pfäffikon hätte deutlich höher gewinne müssen, stand sich aber vor allem gegen Ende des Satzes selbst im Weg und vermochte die wichtigen Punkte nicht zu machen. So zerfiel das Spiel und das Heimteam knickte in der Folge ein. Im zweiten und im dritten Satz gelang gar nichts mehr, der Zuspieler von Volley Näfels profitierte von den besseren Annahmen und zog das Spiel am Netz so auseinander, dass Pfäffikon am Block keine Change mehr hatte. Servicefehler, sonstige ungezwungene Eigenfehler und Abstimmungsprobleme kamen noch obendrauf und verdeutlichten die Unterlegenheit der Pfäffiker.

    Auf wundersame Weise kam der VBC Pfäffikon im vierten Satz wieder ins Spiel, optisch ohne eigenes Zutun. Das Spiel blieb fahrig und ohne überzeugenden Druck, da die ungenügende Annahme der Höfner den Spielaufbau sehr durchschaubar machte. Aber Volley Näfels konnte zu wenig Energie aufbringen, um entgegenhalten. Diese Energie behielten sich die Gäste für den Schlusssatz auf, den sie von Anfang an dominierten. Gegen Ende des Tie-Breaks konnten die Pfäffiker noch einmal 2-3 Punkte zulegen, was aber nur noch Makulatur war. Volley Näfels nimmt den Sieg auf jeden Fall verdientermassen mit.

    Bei drei von den sechs gespielten Partien mussten sich die Pfäffiker bis jetzt sagen, dass doch mehr drin gelegen hätte. Aber vor allem die Qualität und die Abstimmung sind noch zu weit von einem Niveau entfernt, um das Glück auch einmal erzwingen zu können. Am Samstag dem 17.12. muss der VBC Pfäffikon bereits wieder beim Tabellenführer TSV Jona antreten.

    VBC Pfäffikon – Volley Näfels 3 –  2:3 (25:22, 15:25, 17:25, 25:21, 10:15)

    VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Hiestand, Züger, Hischier, Pfister, Fröhlich, Alfaraj, Forster, Niazai