Damen 1 – 3. Liga

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Tenuesponsor: Kuster Reisen, Rapperswil

Trainingszeiten
Montag, 19:30 – 21:30   Turnhalle Weid 2, Pfäffikon

Donnerstag, 18:30 – 20:15 Turnhalle Steg 2, Pfäffikon

Die aktuellsten Beträge des Teams:

  • Zwei Dämpfer für die Pfäffikerinnen (20.01.2023)

    Der VBC Pfäffikon verlor die beiden ersten Spiele des neuen Jahres. Mindestens eine der Niederlagen hätten die Höfnerinnen abwenden können. Und müssen.

    Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon kassierten innert drei Tagen zwei Niederlagen, die es in sich hatten. Am Montag verloren sie (überraschend) gegen Näfels (2:3), am Mittwoch dann auch gegen Walenstadt (1:3). Dies nachdem sie in beiden Spielen in den ersten Sätzen dominiert hatten.

    Vor allem die Pleite gegen die Glarnerinnen überraschte. Die Höfnerinnen hatten die Partie im Griff, obwohl auch ihr Spiel nicht frei von Fehlern und Unkonzentriertheiten war. Trotzdem dominierten sie und zeigten vor allem im zweiten Satz (25:8), wozu sie fähig sind, wenn sie ihr effizientestes Volleyball abrufen können. Vom besten waren sie vor allem nach dem dritten Satz weit entfernt.

    Ob der klare Satzgewinn zuvor zum Spannungsabfall geführt hat? Jedenfalls konnten die Pfäffikerinnen nicht an jener Leistung anknüpfen. Sie gerieten früh in Rückstand und liefen ihm den ganzen Satz über hinterher. Erst die Schlussphase war umkämpft, aber die Wende gelang ihnen knapp nicht. So drehte Näfels das Spiel nach einem 0:2-Satzrückstand, weil die Höfnerinnen in allen Belangen nachgelassen hatten.

    Die grosse Frage dann am Mittwoch: Können sie gegen das Spitzenteam Walenstadt eine Reaktion zeigen? Die Antwort vorweg: nur im ersten Satz. Auch da bestimmten die Pfäffikerinnen das Geschehen. Alles lief wie am Schnürchen, von der Annahme über den Pass bis hin zu den Angriffsschlägen. Walenstadt, eines der konstantesten Teams, kam überhaupt nicht ins Spiel.

    Doch erneut schafften es die Höfnerinnen nicht, ihre Leistung so weiterzuziehen. In der Schlussphase des zweiten Satzes schlichen sich Ungenauigkeiten ein, darunter litt das Vertrauen ins eigene Können. Und es kam nur folgenschweren Kettenreaktion: Die Annahmen wurden schlechter, dadurch waren die Pässe schwieriger und schliesslich die Angriffe auch. 

    Die Pfäffikerinnen konnten sich nicht mehr fangen, setzten nur noch ab und zu mit starken Punkten Nadelstiche. Ansonsten waren sie einfach zu fehleranfällig, um das Spiel noch zu drehen. So setzte es die zweite Niederlage in Folge ab, nach denen der Anschluss an die beiden Spitzenteams Näfels und Walenstadt etwas verloren gegangen ist.

    (van)

    VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 3:1 (14:25, 25:20, 25:21, 25:17)

    VBC Pfäffikon – Näfels 2:3 (25:18, 25:8, 29:31, 21:25, 10:15)

    Pfäffikon: Feusi, Morf, Kessler, Pfyl, Schuler, Bühler, Piliskic, Wyss, Vandenbrouck

  • Erste Niederlage der Saison (14.12.2022)

    Lehrstunde für die Pfäffikerinnen

    Gegen Leader Glaronia war kein Kraut gewachsen. Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon verlieren ihr erstes Spiel in dieser Saison.

    (van)

    Mit Pfäffikon und Glaronia trafen zwei Teams aufeinander, die noch nie als Verlierer vom Feld gehen mussten in dieser Saison. In Minimalbesetzung mit nur einer Auswechselspielerin war dieses Duell eine Herausforderung für die Höfnerinnen.

    Sie liessen sich keine Chance auf den Sieg, weil sie vor allem den Startsatz völlig verschlafen hatten. Die Glarnerinnen waren ihnen in Sachen Tempo, Angriffsstärke und Block um Längen überlegen. Die Pfäffikerinnen bewegen sich zu wenig auf dem Feld, was eine Kettenreaktion auslöste: Bei den Verteidigungsbällen waren sie meistens zu spät, dadurch waren die Annahmen zu schlecht, um im Angriff ausreichend Druck machen zu können. Einzig bei den Service konnten sie mit ihren Gegnerinnen mithalten. Weil ihnen im zweiten Satz eine leichte Leistungssteigerung gelang, liessen sie die Glarnerinnen nicht gleichermassen davonziehen. Dennoch: Ganz abschütteln konnten sie den Rückstand nie.

    Erst im dritten Satz ging ein Ruck durchs Team. Plötzlich spielten die Höfnerinnen gross auf – weil sie im Angriff etwas riskierten und mutiger spielten, und weil sie in der Verteidigung etwas besser postiert waren und die Glarnerinnen nicht mehr so einfach zu ihren Punkten kamen. In Kombination mit der aufkeimenden Entschlossenheit ging bei den jungen Leaderinnen plötzlich nichts mehr. Die Pfäffikerinnen krallten sich diesen Satz klar mit 25:15 – und fügten den Glarnerinnen ihren erst zweiten Satzverlust der Saison zu.

    Nur: Im vierten Satz war von diesem Aufbäumen nicht mehr viel übrig. Nach einer durchschnittlichen Startphase witterten die Glarnerinnen ihre Chancen und liessen die Höfnerinnen nicht mehr vom Haken. Sie waren nicht mehr in der Lage, nochmals ein Brikett nachzulegen und den gleichen Druck aufzubauen wie im Satz zuvor.

    Ein Ziel für die Rückrunde wird sein, in den Spitzenduellen konstant die beste Leistung abrufen zu können.

    VBC Glaronia – VBC Pfäffikon 3:1 (25:16, 25:20. 15:25, 25:17)

    Pfäffikon: Bühler, Schuler, Pfyl, Kessler, Morf, Feusi, Vandenbrouck.

  • Damen 1: Pfäffikerinnen weiterhin ungeschlagen (29.11.2022)

     

    Vierter Sieg in Serie war eine Charakterprobe

     Erst im Tiebreak setzten sich die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gegen Walenstadt durch. Mit Eigenfehlern in Druckphasen machten sie sich das Leben schwer.

     (Van)

     Es war schon immer so bei den Pfäffikerinnen: Wenns läuft, dann läufts. Und wenns nicht läuft, haben sie Mühe, sich aus diesen Phasen herauszukämpfen. Wie gegen Walenstadt im zweiten und vierten Satz. Beide gingen verloren – es waren die ersten Satzverluste der Höfnerinnen in dieser Saison.

    Im zweiten Satz fanden sie ab der Mitte nicht mehr zu ihrem effizienten Spiel, unkonventionelle Ballwechsel endeten oft mit einem Eigenfehler. Auch der Druck der Service war nicht mehr gleich hoch wie noch im Startsatz. Die Leistungen der Pfäffikerinnen schwankten zu sehr. Manchmal fehlte ihnen auch der Fokus, um in ungeordneten Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    So handelten sie sich zu Beginn des vierten Satzes einen 0:7-Rückstand (!) ein. Eine grosse Hypothek zwar, die die Höfnerinnen allerdings tatsächlich wieder aufholten. Bloss war es vergebliche Liebesmüh, da Walenstadt in der Endphase entschlossener auftrat und sich ins Tiebreak rettete.

    Dort zogen die Pfäffikerinnen wieder jenes Spiel auf, mit dem sie schon Satz Nummer 1 und 3 klar für sich entschieden hatten. Sobald die Genauigkeit in der Annahme und Verteidigung stimmt, können die Angriffe entsprechend druckvoll ausgeführt werden. So verhinderten sie, dass ihnen die Gegnerinnen gefährlich auf die Pelle rücken konnten. Mit dem 6:1-Vorsprung entmutigten sie Walenstadt zudem, das in Pfäffikon nun die erste Niederlage der Saison fasste.

    Die Höfnerinnen hingegen wahrten ihre Ungeschlagenheit, mussten jedoch erstmals Sätze abgeben.

     VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 3:2 (25:21, 19:25, 25:14, 26:28, 15:8)

    VBC Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Morf, Kessler, Pfyl, Bühler, Schuler, Wyss.