Damen 1 – 3. Liga Gruppe B

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auf dem Foto fehlt: Angelika
Tenuesponsor: Kuster Reisen, Rapperswil

Trainingszeiten
Montag, 19.30 – 21.30   Turnhalle Weid 2, Pfäffikon

 

Die aktuellsten Beträge des Teams:

  • Den Leader besiegt! (10.12.2019)

    Pfäffikerinnen noch immer ohne Niederlage

    Es war das Duell der beiden Teams, die zuvor in dieser Saison noch keine Niederlage kassiert hatten. Das Ziel des 3.-Liga-Teams des VBC Pfäffikon war es, gegen Walenstadt alle verfügbaren Kräfte des breiten Kaders einzusetzen. Dies um die nötige Tiefe und Konstanz zu erreichen, die es für ein Spiel über mehr als drei Sätze braucht.

    Dass Walenstadt zu packen ist, zeigte sich bereits im Startsatz. Sobald die Höfnerinnen die St. Gallerinnen unter Druck setzen und sie nicht mehr ihre beste Spielerin im Angriff optimal einsetzen konnten, flachte deren Spiel ab. Vor allem zur Mitte des Satzes zogen die Höfnerinnen davon und der Vorsprung reichte für einen überraschend deutlichen Satzsieg.

    Mit einigen Spielerinnen-Wechseln mussten die Pfäffikerinnen im zweiten Satz zunächst klar kommen. Zum entscheidenderen Problem aber entwickelten sich die Eigenfehler, die die Höfnerinnen in diesem Satz nicht mehr abstellen konnten. So brauchte es phasenweise keine grosse Anstrengung der Gegnerinnen, um zu Punkten zu kommen – die Höfnerinnen halfen grosszügig mit.

    Dass sie sich jedoch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen, bewiesen sie in dieser Saison bereits einmal. Der Rückstand dauerte auch im dritten Satz noch an, die Pfäffikerinnen sahen sich sogar mit einem 6:14 konfrontiert. Doch sobald die Service wieder druckvoller wurden, liess das Spiel von Walenstadt nach. Nach präzisen Annahmen konnte die Angriffsbälle mit Punkten abgeschlossen werden. Das Momentum wechselte auf die Seite des VBC Pfäffikon – die Leaderinnen konnte die Wende nicht mehr aufhalten und gaben den ersten Punkt dieser Saison ab.

    Weil im vierten Satz kurzzeitig der Fokus der Höfnerinnen etwas abnahm, konnten nicht die möglichen drei Punkte ins Trockene gebracht werden. Doch die offensichtliche Unfairness der Walenstädterinnen, die eine Ballberührung am Block nicht zugeben wollten, sollte sich noch rächen. Karma!

    Ins entscheidende Tiebreak starteten die Pfäffikerinnen furios, führten rasch 5:1. Der Schlüssel zum Erfolg: Starke Service und Cleverness in den Angriffen, auf die sich die Gegnerinnen nicht mehr leicht einstellen konnten. Der Lohn dafür, dass sich die Höfnerinnen nicht entmutigen liessen: Sie holten sich den Zusatzpunkt, fügten den Leaderinnen damit deren erste Pleite der Saison zu und bleiben ihnen auf dem 2. Platz auf den Fersen.

    Seinen Siegeszug weiterführen kann der VBC Pfäffikon bereits am nächsten Montag, 16. Dezember, wieder (20.30 Uhr, Turnhalle Weid Pfäffikon), dann steht das Derby gegen March 1 an. (van)

    VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 3:2 (25:13, 17:25, 25:21, 17:25, 15:11)
    Weid, Pfäffikon – 20 Zuschauer – SR: Vanessa Götti – 107 Minuten
    Pfäffikon: Kuster (Pass), Räber, Maissen, Hohl, Kessler, Morf (Libera), Feusi, Pfyl, Schuler, Vandenbrouck (Dia).

  • D1: Wieder etwas dazu gelernt (4.12.2019)

    Trotz der zuletzt einwandfreien Leistung kamen die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gegen March 2 zunächst nicht in Fahrt. Die Dynamik und Entschlossenheit in den Aktionen fehlte, und Eigenfehler bremsten sie immer wieder aus. Ein in der Anfangsphase eingehandelter Rückstand konnte bis Satzende nicht mehr wettgemacht werden.

    An verlorenen Sätzen hatten die Höfnerinnen in der Vergangenheit immer etwas länger zu nagen. Sie schafften es jeweils nicht, den Schalter einfach wieder auf einen Neustart umzulegen. Doch gegen die Märchlerinnen bewiesen sie nun, dass das Selbstvertrauen auch diesbezüglich gewachsen ist. So wendete sich das Blatt etwa zur Mitte des zweiten Satzes. In allen Belangen legten die Pfäffikerinnen zu und konnten ausgleichen.

    Mit einem Lauf ab der Mitte des dritten Satzes zogen die Höfnerinnen davon. Konstant genaue Abnahmen verhalfen zu starken Angriffen. Und in der Verteidigung agierten sie agiler und lasen das Spiel ihrer Gegnerinnen etwas besser. So kamen die Märchlerinnen nicht mehr so einfach zu Punkten wie noch im Startsatz. Auch weil die Pfäffikerinnen schon mit den Service Druck aufbauen konnten. Im Schlusssatz dieses Derbys gaben die Höfnerinnen die Führung dann zu keinem Zeitpunkt mehr preis.

    Damit sind die Pfäffikerinnen in dieser Saison noch unbesiegt, mit dem einzigen Klacks im Reinheft, dass sie gegen Jona zum Auftakt einen Punkt abgeben mussten. Nun steht am nächsten Montag (Turnhalle Weid, Pfäffikon, 20.30 Uhr) das Duell mit den aktuellen, noch pleitelosen Leaderinnen aus Walenstadt an. Eine nächste Bewährungsprobe für den VBC Pfäffikon, der im Derby mentale Stärke bewiesen hat. (van)

    VBC March 2 – VBC Pfäffikon 1:3 (25:18, 18:25, 16:25, 18:25)

    MPS Siebnen – SR: Joanna Mazzoleni – 84 Minuten.

    March: Wyss, Weberbauer, Schnellmann, Zeko, Mächler, Diehl, Zeko, Egli, Wetli, Russi, Duraku, Kolb, Klaric.

    Pfäffikon: Vandenbrouck, Räber, Hohl, Kuster, Pfyl, Schuler, Morf, Peeters, Kessler.

  • D1 Das (fast) perfekte Spiel (26.11.2019)

    Bereits zum Saisonauftakt haben die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon angedeutet, wozu sie fähig sind. Zumindest in zwei Sätzen. Wenn sie ihr bestes Volleyball spielen, können sie jeden Gegner dominieren. Das haben sie nun gegen Linth eindrücklich bewiesen.

    Mit viel Selbstvertrauen gestartet, erdrückten die Pfäffikerinnen die Schmerknerinnen gleich von Anfang an. Bevor die wussten, wie ihnen geschieht, war der Satz nach knapp einer Viertelstunde auch schon wieder vorbei. Mit einem deutlichen 25:8 für die Höfnerinnen, die in Vollbesetzung antreten konnten.

    In diesem Satz zeigten sie ein nahezu perfektes Spiel: Die Service waren druckvoll, sodass Linth kaum Angriffe lancieren konnte. Die Annahmen konzentriert und präzise. Und die eigenen geschlagenen Bälle hart und konsequent. Die Eigenfehler-Quote war praktisch gleich null.

    Ein solches Bild hatten die Pfäffikerinnen allerdings schon eine Woche zuvor gegen Jona abgeliefert – und waren dann nach dem zweiten starken Satz eingebrochen. Nicht so in diesem Spiel. Sie blieben dran und gerieten auch im zweiten Satz nie in Rückstand. Im Gegenteil, sie hatten immer mindestens acht Punkte Vorsprung. Deshalb aber lehnten sie sich nicht zurück, sondern behielten die Entschlossenheit bei.

    Ein kurzes Tief zu Beginn des dritten Satzes und mit einem erstmaligen Rückstand (1:3) konnte mit einem Timeout sofort wieder gestoppt werden. Danach übernahmen die Höfnerinnen wieder das Spieldiktat. Obwohl das Resultat etwas knapper ausfiel – wirklich Hoffnung liessen sie bei ihren überforderten Gegnerinnen nicht aufkommen. Das gezeigte Selbstvertrauen aller Spielerinnen stimmt zuversichtlich für die kommenden Duelle. (van)

    VBC Linth 2 – VBC Pfäffikon 1 0:3 (8:25/9:25/12:25)

    Haslen, Uznach – 30 Zuschauer – SR: Angelika Hortung – 58 Minuten.

    VBC Pfäffikon: Kuster (Pass), Maissen, Hohl, Feusi, Pfyl, Schulter, Räber, Morf, Kessler, Peeters.