Damen 1 – 3. Liga Gruppe B

Veröffentlicht am von


auf dem Foto fehlt: Angelika
Tenuesponsor: Kuster Reisen, Rapperswil

Trainingszeiten
Montag, 19.30 – 21.30   Turnhalle Weid 2, Pfäffikon

 

Die aktuellsten Beträge des Teams:

  • D1; Spielerinnen und Trainer gesucht (5.05.2020)

  • Trotz Saisonabbruch wegen Coronavirus: Pfäffikerinnen steigen auf! (30.03.2020)
    !! Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf Euch !! Super gmacht !

    Die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon können sich auf eine 2.-Liga-Saison vorbereiten. Und suchen dafür einen motivierten Trainer.

    Das Saisonende war abrupt für die 3.-Liga-Spielerinnen des VBC Pfäffikon. Bloss vier Stunden vor ihrem zweitletzten Spiel brach der Verband wegen der Coronavirus-Krise alle Meisterschaften per sofort ab. So konnten sich die Höfnerinnen den 1. Tabellenplatz sportlich nicht mehr erkämpfen – einen Punkt aus zwei Partien hätten sie dafür noch gebraucht.

    Es herrschte Ungewissheit im Team, was die Konsequenzen dieses vorzeitigen Saisonendes sind. Viele Fragen stellten sich. Primär jene des möglichen – und von den Pfäffikerinnen angepeilten – Aufstieges. Das Interesse dafür hatten sie beim Regionalverband GSGL bereits platziert.

    Der GSGL liess sich mit der Entscheidung zwei Wochen Zeit. Vor allem, weil man abwarten wollte, wie Swiss Volley mit der Situation umgeht. Der nationale Verband teilte seine Entscheidungen Ende letzter Woche mit. Swiss Volley verzichtete grösstenteils darauf, sowohl Meister als auch Auf- und Absteiger auszurufen. Als Ausnahme entschied der Zentralvorstand, dass einzig von der 2. in die 1. Liga die berechtigten und angemeldeten Teams aufsteigen, damit alle Plätze in den 2.-Liga-Gruppen besetzt sind.

    Dieser Entscheid hat Auswirkungen auf die 2. Liga in den Regionen. Swiss Volley betonte, dass die Regionalverbände grundsätzlich autonom über ihre Meisterschaften entscheiden können – erwähnte aber, dass man sich auch an den Überlegungen der nationalen Ligen orientieren könne.

    Und jetzt kommt die gute Nachricht für den VBC Pfäffikon: Der GSGL ist nicht den Vorgaben von Swiss Volley gefolgt. Bedeutet: Sie haben sich für einen direkten Aufstieg der Höfnerinnen in die 2. Liga entschieden!

    Dies obwohl der VBC Pfäffikon zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs «nur» auf dem 2. Platz lag. Der Grund: Die Leaderinnen aus Walenstadt hatten dem GSGL schon länger mitgeteilt, dass ein Aufstieg für sie kein Thema ist. Somit kamen die zweitplatzierten Höfnerinnen zum Zug. Da es von der nationalen, 1. Liga keine Absteigerinnen gibt, bleiben grosse Verschiebungen in den Regionalligen aus.

    Somit gab es auch im GSGL keinerlei Konflikte. «Der GSGL-Vorstand sieht daher keinen Anlass, die vergangene Saison nicht zu werten. Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass das für die Vereine eine grosse Enttäuschung wäre und alle mit dem Abschluss der Saison, wie wir ihn nun beschlossen haben, zufrieden gestellt werden können», schreibt Nicole Späni, GSGL-Meisterschaftsleiterin.

    Was bedeutet dies nun für die Pfäffikerinnen? Nach der ersten Freude über den erreichten Aufstieg warten – wie schon nach der vorletzten Saison – zahlreiche Herausforderungen. Das Team muss mit Spielerinnen aufgestockt werden, die sich fürs 2.-Liga-Niveau eignen. Der Trainingsaufwand sollte erhöht werden. Und die wichtigste Pendenz: Die motivierte Mannschaft ist auf der Suche nach einem ebenso motivierten Trainer.

    Nicole Vandenbrouck

  • Entschlossen stark und ungeschlagen (21.02.2020)

    Für den Sieg gegen die Verfolgerinnen aus Walenstadt packen die Pfäffikerinnen ihr bestes Volleyball aus.

    Den Höfnerinnen war bewusst: Wollen sie die Chance auf einen allfälligen Aufstieg wahren, müssen sie gegen Walenstadt gewinnen. Die St. Gallerinnen entpuppen sich als hartnäckige Verfolgerinnen in der Tabelle, gegen die die Pfäffikerinnen im Hinspiel mit Ach und Krach im Tiebreak gewonnen hatten.

    Fürs Rückspiel hatten sie sich dementsprechend viel vorgenommen – und wurden von ihren Gegnerinnen im Startsatz auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach einem vielversprechenden Beginnen wurden die Höfnerinnen plötzlich abgehängt. Sie hatten ihre liebe Mühe mit der Lautstärke der gegnerischen Fans sowie den hart geschlagenen und vor allem langen Angriffsbällen. Das klare Verdikt: 13:25.

    Damit mussten sie zuerst mal klar kommen – aber taten dies erstaunlich schnell. In der Abwehr fanden sie sich immer besser zurecht, verteidigten immer besser, und die positive Kettenreaktion stellte sich prompt ein: präzise Annahme, optimales Zuspiel, starke Punkte. Auch den angestrebten Druck im Service hielten die Höfnerinnen hoch, so dass die St. Gallerinnen ihr Spiel nicht mehr so einfach aufziehen konnten wie noch im Startsatz.

    Weil sich im dritten Satz wieder mehr Eigenfehler einschlichen und hinter alle Bälle nicht mehr der nötige Druck gebracht werden konnte, entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Doch in der Schlussphase bewiesen die Pfäffikerinnen ihre Entschlossenheit und schalteten einen Gang höher, entscheidende Bälle versenkten sie effizient zum 27:25-Satzsieg.

    Damit war die Gegenwehr etwas gebrochen, dieses knappe Satzende mussten die St. Gallerinnen zunächst verkraften. Sie fanden aber kaum mehr zu ihrem Spiel zurück, und da liessen es sich die erneuten Leaderinnen nicht entgehen, ihre Leistung hochzuhalten und durchzuziehen.

    Dank dem besten Spiel der Saison wahrt der VBC Pfäffikon seine Ungeschlagenheit in dieser Saison. Noch stehen zwei Partien an, eine Doppelrunde sozusagen: Am Freitag, 13. März, auswärts in Jona, und am Samstag, 14. März, wird die Meisterschaft abgeschlossen mit dem Derby gegen March 2 (13.00 Uhr, Turnhalle Steg, Pfäffikon). (van)

    VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 1:3 (25:13, 20:25, 25:27, 16:25)

    Berschis – SR: Michael Loop – 83 Minuten

    Pfäffikon: Vandenbrouck, Kuster, Schuler, Pfyl, Feusi, Räber, Hohl, Morf, Peeters.