Sieg nach langer Match-Pause

Die Pfäffikerinnen können es noch

Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gewinnen 3:1 gegen Näfels.

Einen Monat lang haben die Höfnerinnen keine Spiele bestritten, weil sie aus diversen (Corona bedingten) Gründen immer wieder verschoben werden mussten. In der gleichen Zeit fanden auch nicht viele Trainings statt. Mit dementsprechender Ungewissheit stellten sie sich den jungen Näfelserinnen.

Es war deshalb keine Überraschung, dass im Startsatz nicht alles zusammenpasste und sich die Pfäffikerinnen auf dem Feld zuerst wieder finden mussten. Vor allem die Abstimmung in der Abwehr hat durch die lange Pause gelitten. Doch die Spielerinnen fanden sie zusehends besser zurecht – auch mit den druckvollen und präzisen Services ihrer Gegnerinnen.

Im zweiten Satz lief das Zusammenspiel schon besser. Der Schlüssel lag vor allem im Variantenreichtum im Angriff, um die Glarnerinnen unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. So richtig eingespielt war der VBC Pfäffikon dann im dritten Satz. Das Resultat von 25:11 widerspiegelt, was für die Höfnerinnen drinliegt, wenn sie in der Verteidigung auf der Höhe des Geschehens sind und auch am Netz mutig und clever gespielt wird. Auch die beiden gegnerischen Timeouts bei deren Rückstand von 2:8 und 10:17 brachte sie nicht aus der Spur.

Mit der Gewissheit, dass alles funktionieren kann, schaukelten die Pfäffikerinnen auch den dritten Satz ins Trockene und starten mit einem Sieg in den Saison-Schlussspurt: In den nächsten zweieinhalb Wochen stehen fünf weitere Spiele an.

(van)

VBC Pfäffikon – Näfels 3:1 (19:25, 25:20, 25:11, 25:17)

Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Kessler, Hegner, Meier, Lanker, Räber.

Pfäffikon unterliegt zuhause starkem Chur

Die Gastmannschaft aus Chur liegt zurzeit auf dem zweitletzten Platz. Sie zeigten aber in den letzten Spielen eine sehr ansprechende Leistung: Unter anderem schlugen sie den Tabellenführer TSV Jona 4. Die Pfäffiker waren deshalb gefordert, die Kräfteverhältnisse in der Liga klarzustellen.Es entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie, ohne dass eine der Mannschaften grössere Vorteile herausspielen konnte. Chur war im Angriffsspiel weniger druckvoll, verteidigte und blockte dafür hervorragend und wies über das ganze Spiel gesehen eine deutlich geringere Eigenfehlerquote auf. Dazu bekundeten die Höfner auch mehr Mühe bei der Annahme, was den Gästen das Stellungsspiel im Block und in der Verteidigung zusätzlich vereinfachte. So lagen die Gäste immer einen bis zwei Zähler vorne. Im Schlussspurt entschied Chur den Satz mit vier Punkten Vorsprung, was dem Spielgeschehen nicht wirklich entsprach.Pfäffikon wusste, dass in dieser Partie mehr drin lag und steigerte sich mit erhöhten Erwartungen in den zweiten Durchgang hinein. Die Spielanteile änderten sich leider auch im zweiten Satz nicht, was das Heimteam langsam zu zermürben begann. Gegen den starken Block und die agile Verteidigung fanden die Pfäffiker kein Rezept. Die Reaktion des Teams erfolgte vor allem nach innen: Das Spiel wirkte verkrampft, gelungene Spielzüge wurden nicht mehr bejubelt, bei Fehlern wurde es schon mal gehässig. Das Spiel war mit leichtem Vorteil für Chur zwar immer noch relativ ausgeglichen, optisch wurde aber klar, dass Pfäffikon so nicht gewinnen konnte. Auch die Interventionen von Coach Hofmann konnten daran nichts mehr ändern.Im dritten Satz hatte der VBC Pfäffikon nicht mehr viel zu melden. Die Gäste aus Chur konnten ihr Spiel durchziehen und den Sieg am Ende zu locker für sich verbuchen. Erst im Endspurt konnte das Heimteam den Zählerstand noch auf über zwanzig Punkte hieven.Keine Frage, Chur war ein starker Gegner, gegen den man ein Spiel auch verlieren darf. Die Partie war zwar punktemässig weitgehend ausgeglichen, optisch lagen aber alle Vorteile bei den Gästen aus Chur. Die Pfäffiker machten nicht den Eindruck, das Spiel wirklich gewinnen zu wollen und standen sich vor allem selber im Weg. Im folgenden Länderspiel gegen VBC Galina Schaan aus Lichtenstein müssen die Höfner mit einer besseren Einstellung antreten. (pn)
VBC Pfäffikon – VBC Chur 2 0:3 (21:25, 23:25, 20:25)VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Pfister, Züger, Trussardi, Rückmar

Starkes Pfäffikon schlägt den TSV Jona 4

Die Ausgangslage war eigentlich klar: Die von Urs Winteler gecoachte Talentabteilung des TSV Jona hatte das Vorrundenspiel 3:1 gewonnen und stand aktuell an der Tabellenspitze.Die Partie war noch kaum richtig lanciert, schon gerieten die Herren des VBC Pfäffikon arg ins Straucheln und rannten bald einem Rückstand von sechs Punkten hinterher. Der Joner Vorsprung schmolz aber genauso schnell dahin, wie er entstanden war. Bei Satzmitte waren die Höfner beinahe wieder gleich auf und hielten das Tempo hoch. Der Rest des ersten Satzes war ein offener Schlagabtausch, bei dem die Pfäffiker in der Verlängerung das bessere Ende für sich behielten.Den gezeigten Elan wollten die Gäste natürlich in den zweiten Durchgang mitnehmen. Nach einem weiteren Fehlstart fiel aber jeglicher Widerstand in sich zusammen. Alle Versuche von Coach Hofmann, dem Spiel eine positive Wendung zu geben, schlugen fehl. Trotz kurzem Aufbäumen gegen Satzende erzielten die Pfäffiker nicht einmal eine zweistellige Punktzahl.Auch der dritte Satz begann für die Höfner mit einem krassen Fehlstart: Bis Hiestand zur Aufschlagsposition kam, hatten die Joner bereits einen Vorsprung von sieben Punkten herausgespielt. Nachdem Hiestand den Aufschlag wieder abgeben musste, war der Joner Vorsprung weg. Von jetzt an spielten nur noch die Pfäffiker. Sie setzten den TSV Jona vor allem mit dem Aufschlagspiel permanent unter Druck und spielten gezielt die schwächsten Positionen an. Der Satz endete bezeichnenderweise mit einem Ass zugunsten der Höfner.Trotz einer weiteren Schwächephase nach Beginn des vierten Durchgangs, setzten die Herren des VBC Pfäffikon ihre Strategie beim Aufschlag fort. Es gelang ihnen, den Libero des TSV Jona mit druckvollem Service zu zermürben und beinahe aus dem Spiel zu nehmen. Dadurch reduzierten sich die Optionen für den Zuspieler und der Angriff wurde durchschaubar. Bogdanovski konnte für die Joner auf der Aussenposition noch mehrere Punkte setzen, um den Satz und damit die Partie noch einmal zu wenden reichte dies aber nicht aus.Der VBC Pfäffikon gewann das Spiel trotz des desaströsen Auftritts im zweiten Satz verdient und sammelte weitere wichtige Punkte, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu behaupten. (pn)

TSV Jona 4 – VBC Pfäffikon 1:3 (26:28, 25:09, 18:25, 22:25)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Pfister, Züger

U19 bestritt erstes Heimturnier

Die Juniorinnen veranstalteten am 30. Januar ihr erstes Turnier vor Heimpublikum und starteten stark. In ihrem ersten Match gegen Viamala Thusis 1 gewannen sie den ersten Satz und unterlagen ihren Konkurrentinnen nur knapp mit 28:26, 24:26 und 11:15. Das ganze Turnier über zeigten die Pfäffikerinnen eine gute Teamleistung und Freude am Spiel. Im Schlussklassement gewann Viamala Thusis 1 mit 7 Punkten, vor March und Viamala Thusis 2 mit je 5 Punkten, sowie Pfäffikon mit einem Punkt. Der VBC Pfäffikon kann auf ein spannendes Turnier zurückblicken und bedankt sich bei den Teilnehmenden, Helfern und Zuschauern!

Hochspannung im Seedammderby

Zum Jahresauftakt konnten die Herren des VBC Pfäffikon und des TSV Jona 3 unter Einhaltung der 2G+ Regel zum Rückrunden Derby antreten. Dieser Klassiker der beiden Seedamm-Teams wurde von Spielern und Zuschauern mit grosser Freude erwartet. Die Partie startete sehr ausgeglichen, wobei Pfäffikon vor allem im Angriff besser durchkam und sich so auf 23:19 absetzen konnte. Trotz einer umkämpften Schlussphase wurde der Satz ins trockene gebracht. Was danach geschah ist unverständlich. Pfäffikon stand plötzlich total neben den Schuhen und nichts wollte mehr gelingen. Jona hatte leichtes Spiel und gewann den zweiten Durchgangdiskussionslos. Coach Hofmann schaffte es das Team wieder auf die Bahn zu lenken. Die Höfner fanden so zu den alten Stärken zurück. Die Stimmung bei Spielern und Fans war plötzlich wieder da und es wurde hart um jeden Punkt gekämpft. Ein hauchdünner aber dafür umso wertvoller Sieg im dritten Satz war die Belohnung dafür. Was nun folgte war Hochspannung pur. Zu Beginn des vierten Satzes hatten die Joner Gäste wieder Oberhand, denn sie profitieren insbesondere von ihrem starken Service. Beim deutlichen Rückstand von 13:20 kam Bai für Pfäffikon zum Anspiel und leitete eine neun Punkte Serie ein. Pfäffikon war plötzlich zurück im Geschäft. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem um jeden Punkt in teilweise langen und sehenswerten Ballwechseln hart gerungen wurde. Erst der fünfte Matchball brachte die Entscheidung für die überglücklich jubelnden Pfäffiker.

ACF

Telegramm:

Pfäffikon – Jona 3 3:1 (25:22/10:25/26:24/30:28)

Sand – SR: Cejka/Föllmi. – 92 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Morf, Nater, Rückmar, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verletzt)

Lust auf Volleyball?

Der Volleyballclub Pfäffikon organisiert am 17. und 24. Januar 2022 ein Schnuppertraining für Volleykids.

Vor einem halben Jahr konnte aus den vielen Volleykids eine neue Knabenmannschaft U16 gebildet werden. Das hat Platz für neue Volleykids geschaffen! 

Die Kinder lernen im wöchentlichen Training durch Spiele und technische Übungen Ballkontrolle, Koordination und Zusammenspiel. Schrittweise lernen sie als Team die Regeln des Volleyballs kennen. Sobald die notwendigen Fähigkeiten erlernt sind, bieten die Mädchen- (U19) und Knabenmannschaft die Gelegenheit, erste Erfahrungen an Turnieren zu sammeln.

Der VBC Pfäffikon organisiert am 17. und 24. Januar 2022 zwischen 18.15 und 19.30 Uhr für interessierte Primarschüler ein Schnuppertraining in der Sporthalle Weid in Pfäffikon. Um Anmeldung wird gebeten (simone.tesch@gmx.ch).

Im Trainingsbetrieb gelten die aktuellen Massnahmen des Bundes gegen das Coronavirus. Für Trainer und Erwachsene gelten aktuell 2G-Massnahmen sowie eine Maskenpflicht. Kinder unter dem 16. Altersjahr sind von den Massnahmen ausgenommen.

D1 Pfäffikerinnen gelingt Revanche im Derby

Dank einer starken Teamleistung gewinnen die Pfäffikerinnen das zweite Lokalderby gegen March 2.

Nach der bitteren Pleite (2:3) zum Saisonauftakt hatten die Spielerinnen des VBC Pfäffikon noch eine Rechnung offen mit March 2. Dementsprechend fokussiert und entschlossen gingen die Höfnerinnen dieses Derby an. Mit dem Plan, bereits mit dem Service Druck zu machen und den Märchlerinnen so den Spielaufbau zu erschweren.

Das gelang über weite Strecken des Duells. Und war mit entscheidend, dass sich die Pfäffikerinnen immer wieder komfortable Vorsprünge erarbeiteten. Und selbst wenn die Gegnerinnen in kurzen Phasen plötzlich besser ins Spiel fanden – die Höfnerinnen liessen sich davon nicht beirren. Denn vor allem in der Qualität der Angriffe haben die Spielerinnen einen Schritt nach vorne gemacht und stellten March so vor Probleme in der Defensive – insbesondere in dieser niedrigen MPS-Halle in Siebnen. Immer wieder fanden die Pfäffikerinnen auch Lösungen für Angriffsbälle, wenn ihre Annahmen und Zuspiele nicht gewohnt präzise waren.

Vor allem der Auftritt im zweiten Satz war stark, die Märchlerinnen wussten sich nicht mehr zu helfen, ihre Timeouts hatten sie nach dem 2:8 und 13:18 schnell verbraucht. Erst in der Schlussphase des dritten Satzes liess die Konzentration der Höfnerinnen etwas nach, es wurde zu hektisch auf dem Feld und die Eigenfehler nahmen erstmals zu. Doch auch aus diesem Tief fand das Team und liess sich den klaren Sieg nicht mehr nehmen. (van)

VBC March 2 – VBC Pfäffikon 0:3 (21:25, 20:25, 21:25)

Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, L. Pfyl, Hegner, Duraku, Meier, A. Pfyl, Lanker.