Nächster Sieg für die Pfäffikerinnen

Mit einer konstanten und kompakten Teamleistung erspielten sich die Aufsteigerinnen in Schmerikon den ersten Vollerfolg der Saison.

Mit einigen Bedenken waren die 2.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon zunächst zu diesem wichtigen Spiel angetreten, weil das Team arg dezimiert war aufgrund von Abwesenheiten. Doch rasch zeigte sich, dass diese unbegründet sind.

Denn von Anfang an waren die Höfnerinnen auf der Höhe und fanden gut in die Partie. Dass bereits der Startsatz bis zum Schluss so umkämpft war, gab ihnen immer mehr Selbstvertrauen. Selbst vom knappen Resultat zugunsten der Schmerknerinnen liessen sie sich nicht beirren – obwohl die Pfäffikerinnen im zweiten Satz zunächst einige Bälle benötigten, um die erforderliche Ruhe und Präzision auf dem Feld wieder zu finden.

Doch dann liefs wie am Schnürchen. Die Wende vom 5:8-Rückstand zur 11:8-Führung verlieh dermassen Auftrieb, dass die Höfnerinnen den Vorsprung nicht mehr preis gaben. Dies vor allem dank konstantem Druck im Service wie auch im Angriff sowie einer soliden Verteidigung. Dass es sich auszahlt, wenn die Eigenfehlerquote tief gehalten werden kann, war eine weitere Erkenntnis.

Da die Pfäffikerinnen mit einem kurzen Spannungsabfall zu kämpfen hatten, startete Linth besser und mit Punkten in den dritten Satz. Nach dem anfänglichen 1:4-Rückstand aber fingen sie sich rasch wieder und knüpften an der Konstanz des Satzes zuvor an. Nur einmal noch konnten die Schmerknerinnen ausgleichen (12:12), bevor die Aufsteigerinnen Ball für Ball wieder davonzogen.

Davon beschwingt war der vierte Satz von den Höfnerinnen der konstanteste und einer der besten der bisherigen Saison. Mit der Entschlossenheit, erstmals einen Vollerfolg holen zu können, spielten sie die Schmerknerinnen phasenweise an die Wand. Der Vorsprung wurde immer grösser. Und wenn die Pfäffikerinnen mal einen Punkt hergeben mussten, fokussierten sie sich gleich wieder auf den nächsten, statt – wie in der Vergangenheit zu oft – mit den Fehlern zu hadern.

Der Lohn für die kompakte und konstante Teamleistung sind drei Punkte, dank denen die Tabellenletzten etwas Boden gut machen. Die Pfäffikerinnen haben die Verfolgung aufgenommen. Es bleiben ihnen drei Spiele bis Meisterschaftsende, um die Rote Laterne noch abgeben zu können (van)

VBC Linth 1 – VBC Pfäffikon 1:3 (25:23, 18:25, 20:25, 17:25)

Pfäffikon: Kuster, Maissen, Räber, Hohl, Feusi, Morf, Vandenbrouck.