Ein Rückschlag mit Lichtblicken

Nach zwei Siegen erlebten die Höfnerinnen einen Dämpfer bei den Leaderinnen in Walenstadt.

Es ist eine intensive Schlussphase der Meisterschaft für die Pfäffiker Volleyballerinnen mit mindestens einem Match pro Woche – aber nicht mehr Spielerinnen im Team. Doch obwohl die Höfnerinnen meistens mit einer Rumpftruppe die Duelle bestreiten müssen, gelangen ihnen ganz ansehnliche Leistungen.

Die (Pflicht-)Siege gegen Jona und Linth 2 holten sie sich mehr oder weniger ungefährdet. Eine Schwäche der Pfäffikerinnen ist, dass sie oftmals etwas Anlaufzeit brauchen, um ins Spiel zu finden. So auch in Jona. Das Spiel blieb eng, weil die Höfnerinnen ihre Stärken nicht konsequent genug ausspielten. Gegen Linth 2 liess man dann im zweiten Satz nach, nachdem der erste Satz (25:6) fast schon zu problemlos gelaufen war. An der Konstanz – sowohl über eine ganze Partie wie auch in den Sätzen – muss noch gefeilt werden.

Nach diesen beiden Spielen stand das Duell mit Leader Walenstadt an. Auch da kämpften die Höfnerinnen mit Startschwierigkeiten. Sie hatten Mühe mit den starken Service, mit dem jede Gegnerin auftrumpfen konnte. Der Druck liess nie nach, und so gelang es den Pfäffikerinnen nie, den Rückstand aufzuholen.

Die Flaute hielt zunächst auch im zweiten Satz an. Die Höfnerinnen lagen 5:14 und 9:20 (!) zurück. Mit dem Frust im Bauch gelangen jedoch immer bessere Aktionen, und auch selbst konnte man mit dem Service punkten. Sie kamen zur Überraschung der Gegnerinnen nochmals ran auf 18:22. Doch das Spiel kippte nicht zugunsten des VBC Pfäffikon.

Von diesem Aufbäumen angestachelt, legten die Höfnerinnen im dritten Satz einen Zahn zu und liessen Walenstadt zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Sie rissen die Führung an sich und gaben sie nicht mehr her – weil sowohl die Arbeit in der Abwehr besser, schneller und präziser war und so auch die Angriffe besser abgeschlossen werden konnten.

Der vierte und entscheidende Satz blieb bis zur Satzmitte umkämpft, da lagen die Pfäffikerinnen gar noch 14:9 in Führung. Um den Schlussspurt durchziehen zu können, ging ihnen aber langsam die Puste aus und sie konnten die Niederlage nicht abwenden.

Nun stehen an den nächsten beiden Montagen noch die letzten zwei Spiele dieser herausfordernden Saison an. Das Ziel des VBC Pfäffikon ist, als derzeit Vierter der Tabelle noch zu den Top3 aufzuschliessen.

(van)

TSV Jona – VBC Pfäffikon 0:3 (22:25, 9:25, 11:25)

VBC Linth 2 – VBC Pfäffikon 1:3 (6:25, 25:20, 13:25, 15:25)

VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 3:1 (25:18, 25:20, 21:25, 25:23)

VBC Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Kessler, Hegner, Meier, Lanker, Piliskic, Räber.