Derby-Sieg für Pfäffikerinnen

Die Höfnerinnen setzten sich gegen March 1 durch. Jedoch unnötigerweise erst im fünften Satz.

Ihrem Ziel, zum Spitzentrio aufzuschliessen, wollten die Pfäffikerinnen mit einem Sieg gegen eines dieser Teams schaffen. March 1 liegt derzeit auf Platz 2 der Rangliste, der VBC Pfäffikon auf Platz 4.

Die Höfnerinnen legten stark los und überraschten die Märchlerinnen mit einer Konstanz, die möglich wurde dank guten Annahmen und einer Effizienz am Netz. Mit mutigen und druckvollen Service liess man die Gegnerinnen gar nicht erst ins Spiel kommen. Die Pfäffikerinnen bestimmten in den ersten beiden Sätzen das Geschehen, erarbeiteten sich (zu) einfach einen beruhigenden Vorsprung (16:6), den sie nie drohten aus der Hand zu geben.

Was dann passierte? Wohl im Glauben, den Sieg praktisch im Sack zu haben, liessen die Höfnerinnen in allen Bereichen etwas nach. Die Annahmen waren nicht mehr gleich präzise, der Druck am Netz konnte nicht hochgehalten werden. Die Folge: Unzählige Eigenfehler, von denen die Märchlerinnen profitierten. Plötzlich sahen sich die Pfäffikerinnen mit Rückständen konfrontiert, von denen sie so überrascht wurden, dass sie sie nicht mehr aufholen konnten.

Das wiederholte sich auch im vierten Satz. March zog davon, die Reaktion des VBC Pfäffikon kam zu spät. Und sogar erst im Tiebreak. Dort aber kehrten die Höfnerinnen zu ihren Stärken zurück und liessen keine Zweifel offen, dass sie den Zusatzpunkt holen wollen. Plötzlich funktionierte das Zusammenspiel aus Defensive und Angriff wieder, was das Punkten erleichterte.

Für die Pfäffikerinnen war es eine Lehrstunde, was passieren kann, wenn man ein Spiel zu früh abhakt.

(van)

VBC Pfäffikon – VBC March 1      3:2 (25:18, 25:21, 19:25, 20:25, 15:9)

Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Hegner, Meier, Räber, Kessler, Lanker.

March 1: Sprenger, Herrsche, Auguadro, Stadler, Oswald, Kolli, Ziltener, Egli, Nigsch, Baldant.