D1 Das (fast) perfekte Spiel

Bereits zum Saisonauftakt haben die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon angedeutet, wozu sie fähig sind. Zumindest in zwei Sätzen. Wenn sie ihr bestes Volleyball spielen, können sie jeden Gegner dominieren. Das haben sie nun gegen Linth eindrücklich bewiesen.

Mit viel Selbstvertrauen gestartet, erdrückten die Pfäffikerinnen die Schmerknerinnen gleich von Anfang an. Bevor die wussten, wie ihnen geschieht, war der Satz nach knapp einer Viertelstunde auch schon wieder vorbei. Mit einem deutlichen 25:8 für die Höfnerinnen, die in Vollbesetzung antreten konnten.

In diesem Satz zeigten sie ein nahezu perfektes Spiel: Die Service waren druckvoll, sodass Linth kaum Angriffe lancieren konnte. Die Annahmen konzentriert und präzise. Und die eigenen geschlagenen Bälle hart und konsequent. Die Eigenfehler-Quote war praktisch gleich null.

Ein solches Bild hatten die Pfäffikerinnen allerdings schon eine Woche zuvor gegen Jona abgeliefert – und waren dann nach dem zweiten starken Satz eingebrochen. Nicht so in diesem Spiel. Sie blieben dran und gerieten auch im zweiten Satz nie in Rückstand. Im Gegenteil, sie hatten immer mindestens acht Punkte Vorsprung. Deshalb aber lehnten sie sich nicht zurück, sondern behielten die Entschlossenheit bei.

Ein kurzes Tief zu Beginn des dritten Satzes und mit einem erstmaligen Rückstand (1:3) konnte mit einem Timeout sofort wieder gestoppt werden. Danach übernahmen die Höfnerinnen wieder das Spieldiktat. Obwohl das Resultat etwas knapper ausfiel – wirklich Hoffnung liessen sie bei ihren überforderten Gegnerinnen nicht aufkommen. Das gezeigte Selbstvertrauen aller Spielerinnen stimmt zuversichtlich für die kommenden Duelle. (van)

VBC Linth 2 – VBC Pfäffikon 1 0:3 (8:25/9:25/12:25)

Haslen, Uznach – 30 Zuschauer – SR: Angelika Hortung – 58 Minuten.

VBC Pfäffikon: Kuster (Pass), Maissen, Hohl, Feusi, Pfyl, Schulter, Räber, Morf, Kessler, Peeters.