D1: Wieder etwas dazu gelernt

Trotz der zuletzt einwandfreien Leistung kamen die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gegen March 2 zunächst nicht in Fahrt. Die Dynamik und Entschlossenheit in den Aktionen fehlte, und Eigenfehler bremsten sie immer wieder aus. Ein in der Anfangsphase eingehandelter Rückstand konnte bis Satzende nicht mehr wettgemacht werden.

An verlorenen Sätzen hatten die Höfnerinnen in der Vergangenheit immer etwas länger zu nagen. Sie schafften es jeweils nicht, den Schalter einfach wieder auf einen Neustart umzulegen. Doch gegen die Märchlerinnen bewiesen sie nun, dass das Selbstvertrauen auch diesbezüglich gewachsen ist. So wendete sich das Blatt etwa zur Mitte des zweiten Satzes. In allen Belangen legten die Pfäffikerinnen zu und konnten ausgleichen.

Mit einem Lauf ab der Mitte des dritten Satzes zogen die Höfnerinnen davon. Konstant genaue Abnahmen verhalfen zu starken Angriffen. Und in der Verteidigung agierten sie agiler und lasen das Spiel ihrer Gegnerinnen etwas besser. So kamen die Märchlerinnen nicht mehr so einfach zu Punkten wie noch im Startsatz. Auch weil die Pfäffikerinnen schon mit den Service Druck aufbauen konnten. Im Schlusssatz dieses Derbys gaben die Höfnerinnen die Führung dann zu keinem Zeitpunkt mehr preis.

Damit sind die Pfäffikerinnen in dieser Saison noch unbesiegt, mit dem einzigen Klacks im Reinheft, dass sie gegen Jona zum Auftakt einen Punkt abgeben mussten. Nun steht am nächsten Montag (Turnhalle Weid, Pfäffikon, 20.30 Uhr) das Duell mit den aktuellen, noch pleitelosen Leaderinnen aus Walenstadt an. Eine nächste Bewährungsprobe für den VBC Pfäffikon, der im Derby mentale Stärke bewiesen hat. (van)

VBC March 2 – VBC Pfäffikon 1:3 (25:18, 18:25, 16:25, 18:25)

MPS Siebnen – SR: Joanna Mazzoleni – 84 Minuten.

March: Wyss, Weberbauer, Schnellmann, Zeko, Mächler, Diehl, Zeko, Egli, Wetli, Russi, Duraku, Kolb, Klaric.

Pfäffikon: Vandenbrouck, Räber, Hohl, Kuster, Pfyl, Schuler, Morf, Peeters, Kessler.