March gewinnt Lokalderby gegen Pfäffikon klar

Zum Saisonabschluss stand noch einmal ein Lokalderby in Pfäffikon statt. Die Zielsetzung für die Pfäffiker war klar: Nach der blamablen Vorrundenniederlage musste ein Sieg her und für einen Sieg musste bedeutend mehr Leistung abgerufen werden als in den vergangenen zwei Spielen.

Pfäffikon und March sind Tabellennachbarn im Mittelfeld und haben beide in der Saison Höhen und Tiefen durchlebt. Beide Teams konnten aus den letzten Partien keinen positiven Drive mitnehmen. Der Start ins Spiel war sehr ausgeglichen, keine der beiden Teams konnte wirklich Vorteile herausspielen. Hatten die Gäste in der Vorrunde noch viele Direktpunkte im Service gemacht, konnten sie diesen Vorteil nicht mehr ausspielen. Nichtsdestotrotz zeigten die Pfäffiker keine überragende Leistung in der Annahme und konnten deshalb ihr Spiel nicht aufziehen. Das Satzergebnis war mit 16:25 deutlich, etwas zu deutlich. Die weiteren Sätze waren eine Wiederholung des ersten. Der VBC March spielte, der VBC Pfäffikon reagierte bloss. Gefordert war vor allem der Pfäffiker Zuspieler Morf, der sich die Annahmen meist erlaufen musste. Die Präzision der Zuspiele litt, die Mitteposition war kaum anspielbar und auf den Aussenpositionen vermochten die Angreifer keinen Druck aufzubauen. Auch mit dem Service vermochten die Pfäffiker nicht zu punkten und es häuften sich die Eigenfehler. Die Märchler hatten mit Wyss auch einen Spieler, der aus jeder Position seien Punkte fast ausnahmslos machte. So kam es wie es kommen musste, die Höfner gingen sang- und klanglos unter.

Der VBC March spielte solide sein Programm durch. Die Mannschaft geriet nie in Gefahr, die Partie zu verlieren und steht damit in der Schlussabrechnung verdient vor Pfäffikon. Bei den Höfnern passte zu wenig zusammen, um einen ebenbürtigen Gegner abzugeben. In der nächsten Saison werden die Karten wieder neu gemischt. Die Höfner haben aber bedeutend mehr Hausaufgaben vor sich. (pn)

VBC Pfäffikon – VBC March 0:3 (16:25, 20:25, 16:25)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Züger, Trussardi, Fröhlich

Aktuelle Tabelle:

Rang Team Spiele Punkte

1. VBC Galina 1 11 26

2. TSV Jona 4 11 24

3. TSV Jona 3 11 23

4. VBC March 1 12 17

5. VBC Pfäffikon 12 15

6. VBC Chur 2 12 14

7. VBC Chur 3 11 1

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Pfäffikon unterliegt zuhause starkem Chur

Die Gastmannschaft aus Chur liegt zurzeit auf dem zweitletzten Platz. Sie zeigten aber in den letzten Spielen eine sehr ansprechende Leistung: Unter anderem schlugen sie den Tabellenführer TSV Jona 4. Die Pfäffiker waren deshalb gefordert, die Kräfteverhältnisse in der Liga klarzustellen.Es entwickelte sich eine ausgeglichene und spannende Partie, ohne dass eine der Mannschaften grössere Vorteile herausspielen konnte. Chur war im Angriffsspiel weniger druckvoll, verteidigte und blockte dafür hervorragend und wies über das ganze Spiel gesehen eine deutlich geringere Eigenfehlerquote auf. Dazu bekundeten die Höfner auch mehr Mühe bei der Annahme, was den Gästen das Stellungsspiel im Block und in der Verteidigung zusätzlich vereinfachte. So lagen die Gäste immer einen bis zwei Zähler vorne. Im Schlussspurt entschied Chur den Satz mit vier Punkten Vorsprung, was dem Spielgeschehen nicht wirklich entsprach.Pfäffikon wusste, dass in dieser Partie mehr drin lag und steigerte sich mit erhöhten Erwartungen in den zweiten Durchgang hinein. Die Spielanteile änderten sich leider auch im zweiten Satz nicht, was das Heimteam langsam zu zermürben begann. Gegen den starken Block und die agile Verteidigung fanden die Pfäffiker kein Rezept. Die Reaktion des Teams erfolgte vor allem nach innen: Das Spiel wirkte verkrampft, gelungene Spielzüge wurden nicht mehr bejubelt, bei Fehlern wurde es schon mal gehässig. Das Spiel war mit leichtem Vorteil für Chur zwar immer noch relativ ausgeglichen, optisch wurde aber klar, dass Pfäffikon so nicht gewinnen konnte. Auch die Interventionen von Coach Hofmann konnten daran nichts mehr ändern.Im dritten Satz hatte der VBC Pfäffikon nicht mehr viel zu melden. Die Gäste aus Chur konnten ihr Spiel durchziehen und den Sieg am Ende zu locker für sich verbuchen. Erst im Endspurt konnte das Heimteam den Zählerstand noch auf über zwanzig Punkte hieven.Keine Frage, Chur war ein starker Gegner, gegen den man ein Spiel auch verlieren darf. Die Partie war zwar punktemässig weitgehend ausgeglichen, optisch lagen aber alle Vorteile bei den Gästen aus Chur. Die Pfäffiker machten nicht den Eindruck, das Spiel wirklich gewinnen zu wollen und standen sich vor allem selber im Weg. Im folgenden Länderspiel gegen VBC Galina Schaan aus Lichtenstein müssen die Höfner mit einer besseren Einstellung antreten. (pn)
VBC Pfäffikon – VBC Chur 2 0:3 (21:25, 23:25, 20:25)VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Pfister, Züger, Trussardi, Rückmar

Starkes Pfäffikon schlägt den TSV Jona 4

Die Ausgangslage war eigentlich klar: Die von Urs Winteler gecoachte Talentabteilung des TSV Jona hatte das Vorrundenspiel 3:1 gewonnen und stand aktuell an der Tabellenspitze.Die Partie war noch kaum richtig lanciert, schon gerieten die Herren des VBC Pfäffikon arg ins Straucheln und rannten bald einem Rückstand von sechs Punkten hinterher. Der Joner Vorsprung schmolz aber genauso schnell dahin, wie er entstanden war. Bei Satzmitte waren die Höfner beinahe wieder gleich auf und hielten das Tempo hoch. Der Rest des ersten Satzes war ein offener Schlagabtausch, bei dem die Pfäffiker in der Verlängerung das bessere Ende für sich behielten.Den gezeigten Elan wollten die Gäste natürlich in den zweiten Durchgang mitnehmen. Nach einem weiteren Fehlstart fiel aber jeglicher Widerstand in sich zusammen. Alle Versuche von Coach Hofmann, dem Spiel eine positive Wendung zu geben, schlugen fehl. Trotz kurzem Aufbäumen gegen Satzende erzielten die Pfäffiker nicht einmal eine zweistellige Punktzahl.Auch der dritte Satz begann für die Höfner mit einem krassen Fehlstart: Bis Hiestand zur Aufschlagsposition kam, hatten die Joner bereits einen Vorsprung von sieben Punkten herausgespielt. Nachdem Hiestand den Aufschlag wieder abgeben musste, war der Joner Vorsprung weg. Von jetzt an spielten nur noch die Pfäffiker. Sie setzten den TSV Jona vor allem mit dem Aufschlagspiel permanent unter Druck und spielten gezielt die schwächsten Positionen an. Der Satz endete bezeichnenderweise mit einem Ass zugunsten der Höfner.Trotz einer weiteren Schwächephase nach Beginn des vierten Durchgangs, setzten die Herren des VBC Pfäffikon ihre Strategie beim Aufschlag fort. Es gelang ihnen, den Libero des TSV Jona mit druckvollem Service zu zermürben und beinahe aus dem Spiel zu nehmen. Dadurch reduzierten sich die Optionen für den Zuspieler und der Angriff wurde durchschaubar. Bogdanovski konnte für die Joner auf der Aussenposition noch mehrere Punkte setzen, um den Satz und damit die Partie noch einmal zu wenden reichte dies aber nicht aus.Der VBC Pfäffikon gewann das Spiel trotz des desaströsen Auftritts im zweiten Satz verdient und sammelte weitere wichtige Punkte, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu behaupten. (pn)

TSV Jona 4 – VBC Pfäffikon 1:3 (26:28, 25:09, 18:25, 22:25)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Pfister, Züger

Hochspannung im Seedammderby

Zum Jahresauftakt konnten die Herren des VBC Pfäffikon und des TSV Jona 3 unter Einhaltung der 2G+ Regel zum Rückrunden Derby antreten. Dieser Klassiker der beiden Seedamm-Teams wurde von Spielern und Zuschauern mit grosser Freude erwartet. Die Partie startete sehr ausgeglichen, wobei Pfäffikon vor allem im Angriff besser durchkam und sich so auf 23:19 absetzen konnte. Trotz einer umkämpften Schlussphase wurde der Satz ins trockene gebracht. Was danach geschah ist unverständlich. Pfäffikon stand plötzlich total neben den Schuhen und nichts wollte mehr gelingen. Jona hatte leichtes Spiel und gewann den zweiten Durchgangdiskussionslos. Coach Hofmann schaffte es das Team wieder auf die Bahn zu lenken. Die Höfner fanden so zu den alten Stärken zurück. Die Stimmung bei Spielern und Fans war plötzlich wieder da und es wurde hart um jeden Punkt gekämpft. Ein hauchdünner aber dafür umso wertvoller Sieg im dritten Satz war die Belohnung dafür. Was nun folgte war Hochspannung pur. Zu Beginn des vierten Satzes hatten die Joner Gäste wieder Oberhand, denn sie profitieren insbesondere von ihrem starken Service. Beim deutlichen Rückstand von 13:20 kam Bai für Pfäffikon zum Anspiel und leitete eine neun Punkte Serie ein. Pfäffikon war plötzlich zurück im Geschäft. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem um jeden Punkt in teilweise langen und sehenswerten Ballwechseln hart gerungen wurde. Erst der fünfte Matchball brachte die Entscheidung für die überglücklich jubelnden Pfäffiker.

ACF

Telegramm:

Pfäffikon – Jona 3 3:1 (25:22/10:25/26:24/30:28)

Sand – SR: Cejka/Föllmi. – 92 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Morf, Nater, Rückmar, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verletzt)

H1 Pfäffikon mit zwei Siegen und einer Niederlage

Nach den zwei Startspielen stand für das Herren Team des VBC Pfäffikons gleich ein Block mit drei Spielen auf dem Programm. Als erstes trafen die Pfäffiker auswärts auf das Team Chur 3. Aufbauend auf den eigenen Stärken im Angriffs- und Blockspiel gelang mit zwei deutlichen Satzgewinnen ein Start nach Plan. Nur die wenigsten hätten nun auf einem Rückstand von 1:9 im dritten Satz gerechnet, passiert ist es trotzdem. Auch wenn sich die Pfäffiker danach wieder fangen konnten, ging dieser Umgang an Chur. Mit mehr Vertrauen ins eigene Spiel konnte schliesslich im vierten Satz ein verdienter Sieg eingefahren werden.

Mit dem Nachwuchsteam des TSV Jona 4 war in der Folge eine grössere Herausforderung zu meistern. Dieses Heimspiel wurde von Beginn weg auf hohem Niveau ausgetragen und sehr ausgeglichen. Keines der Teams konnte sich jemals deutlich absetzen. Während im ersten Satz die Joner Junioren das bessere Ende für sich in Anspruch haben nehmen können, legte Pfäffikon einen starken Endspurt im zweiten Satz hin. Während Jona das Tempo auch danach hochhalten konnte, begann Pfäffikon nun kontinuierlich abzubauen. Dies ermöglichte es den Gästen, das Spiel in der Folge relativ deutlich für sich zu entscheiden.

Zum Abschluss dieses Spielblocks hiess es wieder gegen Chur zum Auswärtsspiel anzutreten, dieses Mal gegen deren zweite Mannschaft. Mit druckvollen Angriffsspiel gelang Pfäffikon einmal mehr ein überzeugender Start ins Spiel. Gerade als auch Chur ins Spiel zu finden schien, passierte das Unerwartete. In Zuge einer Verteidigungsaktion verletzte sich ein bündner Spieler so schwer am Fuss, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Da Chur mit der minimalen Anzahl von sechs Spielern angetreten war, wurde das Spiel mit einem Pfäffiker Forfait-Sieg abgebrochen.

ACF

Telegramm:

Chur 3 – Pfäffikon 1:3 (17:25/11:25/25:21/18:25)

Sand – SR: Krättli/Härdli. – 76 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Hofmann, Morf, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verhindert)

Pfäffikon – Jona 4 1:3 (22:25/25:22/19:25/16:25)

Sand – SR: Kundert/Föllmi. – 87 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Morf, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verhindert) und Hofmann (verletzt)

Chur 2 – Pfäffikon 0:3 (16:25/0:25/0:25)

Sand – SR: Bärtsch/Härdi. – 16 Minuten.

Pfäffikon: Morf (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Hofmann, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Bai und Hofmann (verletzt)

Heimsieg des VBC Pfäffikon gegen Chur


Nach der Auswärtspleite gegen den TSV Jona hatten sich die Pfäffiker für das erste Heimspiel einiges vorgenommen. Diesmal gelang den Höfnern der Start ins Spiel problemlos und sie dominierten die Gäste nach Belieben. Das Niveau der Partie war bescheiden, das Ergebnis zumindest zu Beginn eindeutig: Dem Gegner wurden lediglich 12 Punkte zugestanden. Die Pfäffiker konnten ihre Überlegenheit aber nicht in den zweiten Satz mitnehmen. Jetzt spielten die Churer nicht wirklich besser, dafür wesentlich erfolgreicher. Es gelang dem Heimteam nicht, sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Es hätte wohl nicht viel gefehlt, um den Satz und damit vielleicht auch die Partie zu kippen. Mit 26:24 war das Ergebnis dementsprechend knapp, der dritte Durchgang konnte mit Spannung erwartet werden. Den Herren des VBC Pfäffikon gelang es, das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Der Widerstand des VBC Chur fiel in sich zusammen. Das Endergebnis war mit 25:10 dann doch brutal. Trotz des klaren Sieges haben die Pfäffiker noch einiges zu tun. Um weiter erfolgreich zu sein, muss die Konstanz verbessert werden, damit der Druck über eine ganze Partie ins gegnerische Feld getragen werden kann. (pn)

VBC Pfäffikon – VBC Chur 3:0 (25:12, 26:24, 25:10)
VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Forster, Pfister, Züger

Startniederlage des VBC Pfäffikon gegen den TSV Jona


Am vergangenen Samstag starteten die Herren des VBC Pfäffikon gegen den TSV Jona auswärts in die neue Saison. Zu Beginn gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Jona spielte erwartet stark auf, die Pfäffiker konnten dagegen halten. Doch noch vor Satzmitte kassierten die Gäste eine Serie von sechs Punkten. Der VBC Pfäffikon konnte sich zwar wieder fangen, rannte dem Rückstand bis zum Satzende hinterher. Im zweiten Durchgang viel der Widerstand der Pfäffiker in sich zusammen. Dem Druck der Joner hatten sie nichts entgegenzusetzen und befand sich im freien Fall. Dies liess für den Rest der Partie nichts Gutes verheissen. Mit dem Rücken zur Wand fing sich der VBC Pfäffikon wieder auf und konnte dem dritten Satz seinen Stempel aufdrücken. Jona kam gegen Satzende zwar noch einmal auf, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden. Trotz des starken dritten Satzes war die Luft bei den Höfnern draussen. Das starke Heimteam aus Jona würgte jeglichen Widerstand ab und gewann am Ende Satz und Spiel klar.Der TSV Jona war eindeutig die bessere Mannschaft. Pfäffikon hat aber gezeigt, dass durchaus Potenzial in der Mannschaft steckt. Bereits diesen Donnerstag bietet sich die Gelegenheit, zuhause im Steg gegen den VBC Chur nachzubessern.
TSV Jona 3 – VBC Pfäffikon 3:1 (25:19,  25:11,  26:28,  25:14)
TSV Jona: Licka (Coach), Allemann, Wunderle, Schmid, Testa, Götti, Oberholzer, Steinegger, Gavoldi, Possberg

VBC Pfäffikon: Hofmann (Spielertrainer), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Rückmar, Pfister, Züger

Nächstes Spiel: VBC Pfäffikon – VBC Chur, Donnerstag 4.11.2021, 20:15, Halle Steg, Pfäffikon