Pfäffikerinnen beweisen Charakter

Nach einem 0:2-Satzrückstand erzwingen die Höfnerinnen gegen Jona noch ein
Tiebreak.
Fürs zweitletzte Spiel ihrer Aufstiegssaison haben sich die Pfäffikerinnen viel
vorgenommen. Insbesondere weil die Jonerinnen in der Tabelle noch in ihrer
Reichweite lagen. Doch der Start in dieses regionale Duell missriet den Höfnerinnen
total.
Das dezimierte Team fand kaum richtig ins Spiel – der altbekannten Probleme wegen.
Schlechte Annahmen verunmöglichten starke Angriffe. Die jungen Jonerinnen wurden
somit kaum unter Druck gesetzt, sie hatten leichtes Spiel.
Die Konstanz bei den Pfäffikerinnen ging flöten, Verunsicherung und Frust griff
stattdessen um sich. Ihr mögliches Niveau konnten sie so in den ersten beiden Sätzen zu
keinem Zeitpunkt erreichen.
Deutliche Worte von Trainer Thomas Hofmann lösten dann etwas aus im Team, das
nicht sogleich wie verwandelt, aber zumindest deutlich entschlossener auftrat. Denn
sobald es den Höfnerinnen gelang, ihre Gegnerinnen sowohl mit Service wie auch
besseren Angriffen unter Druck zu setzen, wurde ihr Spiel unsicherer und sie begingen
ebenfalls Eigenfehler.
Mit einer starken Charakter- und kompakten Teamleistung erkämpften sich die
Aufsteigerinnen mit zwei Satzsiegen ein Tiebreak. Doch dort war die Luft draussen und
der Zusatzpunkt musste den Jonerinnen abgegeben werden.
Nun steht für die Pfäffikerinnen das letzte und entscheidende Meisterschaftsspiel an am
Dienstag gegen Bonaduz. Nur mit einem Sieg könnten sie dem letzten Tabellenplatz und
einem drohenden Abstiegsspiel entfliehen. Dieses wäre auf den Sonntag, 31. März,
angesetzt. (van)

VBC Pfäffikon – TSV Jona 2:3 (15:25, 16:25, 25:18, 25:22, 9:15)
Pfäffikon: Räber, Kuster, Hohl, Morf, Pfyl, Vandenbrouck.

Von Näfels «abserviert»

Die Pfäffikerinnen verloren gegen die Glarnerinnen, weil sie mit ihren Service nicht klar kamen.

Die Niederlage gegen Näfels kam für die 2.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon einem herben Dämpfer gleich. Nach dem 3:1-Sieg gegen Schmerikon waren die Höfnerinnen motiviert, gegen die Glarnerinnen an diese Leistungen anzuknüpfen. Doch im Startsatz wurden sie von ihren Gegnerinnen regelrecht abserviert.

Mit den harten und druckvollen Service kamen die Pfäffikerinnen lange nicht zurecht. Die Folge: Ein sauberer Spielaufbau wurde durch die unpräzisen Annahmen verunmöglicht. Die Kettenreaktion war, dass somit auch die Angriffe zu wenig gefährlich waren und die Näfelserinnen relativ leichtes Spiel hatten. Was sich im deutlichen Satzresultat von 25:14 widerspiegelte.

Dass sie es besser könnten, bewiesen die Höfnerinnen im zweiten Satz. Sobald auf dem Feld alles stimmt, setzten sie die Gegnerinnen ebenfalls unter Druck und zwangen sie in die Defensive. Eine kurzzeitige 11:4-Führung gab den Aufsteigerinnen Aufwind – der ihnen aber in der Schlussphase wieder aus den Segeln genommen wurde. Denn die Glarnerinnen holten Punkt um Punkt auf. Und bei umkämpften sowie am Ende dem entscheidenden Ballwechsel hatten sie mehr Power.

Nach dem 28:30-Satzverlust war bei den Pfäffikerinnen kurz die Luft draussen. Ohne Durchschlagskraft starteten sie in den dritten Satz und handelten sich so einen zu grossen Rückstand ein. Zwar bewiesen sie Charakter und Stärke und holten ihn nochmals auf, aber für die Wende fehlte die Konstanz. (van)

Näfels – VBC Pfäffikon 3:0 (25:14, 30:28, 25:23)

Pfäffikon: Maissen, Kuster, Hohl, Roth, Feusi, Morf, Schuler, Pfyl, Vandenbrouck.

Nächster Sieg für die Pfäffikerinnen

Mit einer konstanten und kompakten Teamleistung erspielten sich die Aufsteigerinnen in Schmerikon den ersten Vollerfolg der Saison.

Mit einigen Bedenken waren die 2.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon zunächst zu diesem wichtigen Spiel angetreten, weil das Team arg dezimiert war aufgrund von Abwesenheiten. Doch rasch zeigte sich, dass diese unbegründet sind.

Denn von Anfang an waren die Höfnerinnen auf der Höhe und fanden gut in die Partie. Dass bereits der Startsatz bis zum Schluss so umkämpft war, gab ihnen immer mehr Selbstvertrauen. Selbst vom knappen Resultat zugunsten der Schmerknerinnen liessen sie sich nicht beirren – obwohl die Pfäffikerinnen im zweiten Satz zunächst einige Bälle benötigten, um die erforderliche Ruhe und Präzision auf dem Feld wieder zu finden.

Doch dann liefs wie am Schnürchen. Die Wende vom 5:8-Rückstand zur 11:8-Führung verlieh dermassen Auftrieb, dass die Höfnerinnen den Vorsprung nicht mehr preis gaben. Dies vor allem dank konstantem Druck im Service wie auch im Angriff sowie einer soliden Verteidigung. Dass es sich auszahlt, wenn die Eigenfehlerquote tief gehalten werden kann, war eine weitere Erkenntnis.

Da die Pfäffikerinnen mit einem kurzen Spannungsabfall zu kämpfen hatten, startete Linth besser und mit Punkten in den dritten Satz. Nach dem anfänglichen 1:4-Rückstand aber fingen sie sich rasch wieder und knüpften an der Konstanz des Satzes zuvor an. Nur einmal noch konnten die Schmerknerinnen ausgleichen (12:12), bevor die Aufsteigerinnen Ball für Ball wieder davonzogen.

Davon beschwingt war der vierte Satz von den Höfnerinnen der konstanteste und einer der besten der bisherigen Saison. Mit der Entschlossenheit, erstmals einen Vollerfolg holen zu können, spielten sie die Schmerknerinnen phasenweise an die Wand. Der Vorsprung wurde immer grösser. Und wenn die Pfäffikerinnen mal einen Punkt hergeben mussten, fokussierten sie sich gleich wieder auf den nächsten, statt – wie in der Vergangenheit zu oft – mit den Fehlern zu hadern.

Der Lohn für die kompakte und konstante Teamleistung sind drei Punkte, dank denen die Tabellenletzten etwas Boden gut machen. Die Pfäffikerinnen haben die Verfolgung aufgenommen. Es bleiben ihnen drei Spiele bis Meisterschaftsende, um die Rote Laterne noch abgeben zu können (van)

VBC Linth 1 – VBC Pfäffikon 1:3 (25:23, 18:25, 20:25, 17:25)

Pfäffikon: Kuster, Maissen, Räber, Hohl, Feusi, Morf, Vandenbrouck.

Nahe dran, aber Sieg doch verpasst

Die Spielerinnen des VBC Päffikon tun sich schwer mit der letzten Konsequenz, die es braucht, um so enge Partien gewinnen zu können.

Weil die Entschlossenheit immer wieder der Ernüchterung weicht, dass man die entscheidenden Punkte nicht macht oder die Gegnerinnen mit Eigenfehlern zurück ins Spiel lässt, verliert der VBC Pfäffikon gegen Pizol.

Aber dies äusserst knapp. Denn in guten Phasen machen die Höfnerinnen Druck, dadurch kommen die Sarganserinnen nicht so einfach zu Punkten. Im Startsatz arbeiten sie sich so zum 21:21-Ausgleich und haben die Wende in den eigenen Händen.

Doch dann gelingt es dem Team von Trainer Thomas Hofmann nicht, noch eine Schippe drauf zulegen. Und die entscheidenden Punkte eben mit letzter Konsequenz und vor allem Mut und Aggressivität im Angriff zu suchen. Weil man sich zu oft darauf konzentriert, in dieser Endphase keine Fehler mehr zu machen, fehlt die nötige Härte bei den geschlagenen Bällen.

Ähnlich verläuft der zweite Satz. Die Höfnerinnen können bei Satzmitte ausgleichen und schnuppern an der Führung. Doch just dann verlässt sie das Selbstvertrauen, Abstimmungsprobleme in Annahme und Verteidigung schleichen sich ein. Diese Unsicherheiten kosten sie sowohl diesen zweiten wie auch den dritten Satz.

Angekommen sind die Aufsteigerinnen eine Liga höher zwar definitiv – aber um sich festsetzen zu können, fehlen noch ein paar Qualitäten. Dem VBC Pfäffikon bleiben nun noch vier Saisonspiele, um sich vom Schlussrang der Tabelle wegarbeiten und den TSV Jona überholen zu können. (van)

VBC Pfäffikon – Pizol Volley 0:3 (23:25, 20:25, 19:25)

Pfäffikon: Högger, Maissen, Schuler, Hohl, Roth, Räber, Feusi, Pfyl, Morf, Vandenbrouck.

Endlich: Zweiter Saisonsieg!

Die Pfäffikerinnen beweisen gegen Chur Entschlossenheit und Moral.
Nach einer bitteren und enttäuschenden Niederlage zwei Tage zuvor (0:3 gegen Linth) haben sich die Spielerinnen des VBC Pfäffikon mehr als nur zusammengerauft: Gegen Chur zeigten sie die bisher beste Saison-Leistung und holten zwei Punkte mit einem Sieg im Tiebreak.
Der Start ins Spiel allerdings fiel den Höfnerinnen einmal mehr schwer. Doch den Sieben-Punkte-Rückstand konnten sie wieder wettmachen – weil die Konstanz auf allen Positionen stimmte: Mit dem Service wurde Druck gemacht, die genauen Annahmen ermöglichten präzise Zuspiele, Angriff um Angriff konnte so gepunktet werden. Die Wende verlieh den Pfäffikerinnen nochmals Schub und sie holten sich den ersten Satz.
Auch im zweiten und dritten Satz war die Leistung kompakt, abgesehen von einer allfälligeren Verteidigung und häufigeren Eigenfehlern. Nicht vielen zwar, aber sie genügten, dass die Rückstände nicht aufgeholt werden konnten.
Im Bewusstsein, dass nur eine Top-Leistung und ein perfektes Zusammenspiel ausreicht, um wieder mal wichtige Punkte zu gewinnen, zeigten die Höfnerinnen im vierten Satz ein anderes Gesicht. Die Bündnerinnen wussten nicht wie ihnen geschah: Von Anfang an wurden sie dermassen unter Druck gesetzt, dass sie kaum zu Angriffen kamen. Die Pfäffikerinnen standen zudem besser in der Verteidigung, bauten darauf ihr Spiel auf und liessen den Churerinnen keine Chance.
Davon wohl etwas demoralisiert, übernahmen die Höfnerinnen auch im Tiebreak sofort den Lead. Das gestärkte Selbstvertrauen verlieh ihnen die Sicherheit für die entscheidenden Punkte und den ersten zweiten Sieg der Saison! Die Rote Laterne geben sie damit wieder an die Jonerinnen ab. (van)

VBC Chur 1 – VBC Pfäffikon 2:3 (23:25, 25:22, 25:23, 14:25, 11:15)
Pfäffikon: Kuster, Hohl, Räber, Maissen, Pfyl, Morf, Schuler-Mächler, Vandenbrouck.

Den Seriensiegerinnen viel abverlangt

Die Aufsteigerinnen des VBC Pfäffikon haben Rätia Volley mit einem Satzgewinn überrascht.
Rätia Volley hat in dieser Saison bei sechs Siegen aus sechs Spielen erst zwei Sätze abgegeben – einen davon an die Pfäffikerinnen. Denn sie gewöhnten sich rasch an das dominante Auftreten der Bündnerinnen und konnten ihnen phasenweise mehr als nur paroli bieten.
So führten die Höfnerinnen im Startsatz mit 11:7 und 16:12. Weil Rätia vor allem mit einer starken Aussenangreiferin sowie extrem druckvollen Service punktete, konnten sich die Bündnerinnen doch noch durchsetzen.
Mit den wuchtigen Schlägen dieser Aussenspielerin hatten die Pfäffikerinnen den ganzen Match über Probleme. Bei den Service jedoch, da hielten sie immer wieder dagegen. Die Aufsteigerinnen haben gezeigt, dass sie durchaus das Spiel übernehmen könnten, wenn auf ihrem Feld alles perfekt läuft: Präzise Annahmen verhalfen zu optimalen Pässen, die Angriffe konnten versenkt werden.
Noch fehlt aber die Konstanz dieser Präzision, was sich vor allem in langen Ballwechseln oder engen Endphasen negativ auswirkt. Deshalb gingen die Sätze drei und vier verloren.
Zu einem vierten Satz kam es aber überhaupt, weil die Pfäffikerinnen einen starken zweiten Satz hinlegten. Denn da lief es in der heissen Schlussphase für die Aufsteigerinnen. Auch mit etwas Glück, aber dennoch mit cleverem, kreativem Spiel und Fortschritten am Block nahmen sie den verblüfften (und teilweise verärgerten) Bündnerinnen einen Satz ab.
Auf dieser Leistung lässt sich für die kommenden Spiele definitiv aufbauen. (van)

VBC Pfäffikon – Rätia Volley 1:3 (17:25, 27:25, 20:25, 15:25)
Pfäffikon: Maissen, Roth, Kuster, Hohl, Räber, Rüesch, Pfyl, Morf, Vandenbrouck.

Pfäffikerinnen verlieren Fünf-Satz-Krimi

Die Höfnerinnen schnupperten am ersten Sieg. Weil sie aber mehrere Matchbälle nicht verwerten konnten, verloren sie gegen Chur im Tiebreak.

Das Positive vorweg: Nach dem Aufstieg in die 2. Liga holten sich die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon den ersten Punkt der Saison und liegen nicht mehr am Tabellenende. Das Bittere: Für die Höfnerinnen wäre gegen Chur eindeutig mehr dringelegen. Der erste Sieg war zum Greifen nah.

Dass sie auch eine Liga höher mehr als nur mithalten können, bewiesen die Pfäffikerinnen im ersten und vor allem im dritten Satz eindrücklich. Sobald es dem Team von Trainer Thomas Hofmann gelang, mit dem Service Druck zu machen, gerieten die Gegnerinnen in ihrem Angriffsaufbau in Schwierigkeiten und das eigene Punkten fiel leichter.

Im Startsatz hielten die Höfnerinnen ihre Führung konstant aufrecht. Im dritten Satz lagen sie sogar mal 20:7 in Front! Da hatten sie keinerlei Probleme, die Sätze zu gewinnen. In den anderen jedoch bekundeten sie Mühe, weil sich in der Annahme die Präzision etwas verabschiedete und man sich mit komplizierten Bällen das Leben schwer machte. Zudem fehlte insbesondere bei langen Ballwechseln der Variantenreichtum und die Entschlossenheit im Angriff, um ihn zu verwerten.

So retteten sich die Churerinnen ins Tiebreak, auch weil sie bei den Service den Druck nochmals erhöhen konnten. Der Entscheidungssatz war ein nervenaufreibendes Hin und Her. Beide Teams wehrten immer wieder Satzbälle ab und zogen das spannende Spiel so in die Länge. Am Ende fehlte bei den Höfnerinnen wenig – aber eben die entscheidende Durchschlagskraft für den Sieg. (van)

VBC Pfäffikon – VBC Chur 2:3 (25:21, 23:25, 25:13, 18:25, 21:23)
Pfäffikon: Vandenbrouck, Maissen, Schuler, Kuster, Roth, Räber, Feusi, Pfyl, Rüesch, Morf, Hohl.

 

Saisonstart 2018/19 mit Festwirtschaft

Bald startet der VBC Pfäffikon in die neue Volleyballsaison. Am Samstag 20. Oktober finden in der Turnhalle Steg in Pfäffikon drei Meisterschaftsspiele statt!

Um 13:00 Uhr werden die Spielerinnen des DAMEN 1 neu in der 2. Liga das Team aus Mauren-Eschen fordern und versuchen die Punkte in Pfäffikon zu behalten. Wir drücken die Daumen, dass der Start in der höchsten Spielklasse der Regionalliga gelingt!

Zudem empfängt das neu formierte DAMEN 2 um 15:30 Uhr die Mannschaft aus Näfels. Wir wünschen zum Start in die Meisterschaft gutes Gelingen und viele tolle Ballwechsel!

Und wer noch nicht genug hat kann sich das Derby des HERREN 1 gegen den VBC March um 17:00 Uhr zu Gemüte führen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Spiele jeweils äusserst umkämpft und spannend sind. Lautstarke Unterstützer sind herzlichst willkommen.
Wir wünschen allen Teams einen unfallfreien Start in die neue Saison!

Für Kuchen und Getränke ist gesorgt – wir freuen uns auf jeden Besucher!