Starker Saisonabschluss der Pfäffikerinnen

Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Näfels beenden die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon diese Saison auf dem 4. Platz.

Die Pfäffikerinnen haben diese Saison mit dem achten Sieg aus insgesamt zwölf Spielen abgeschlossen. Beim klaren 3:0 gegen die jungen Näfelserinnen liessen die Höfnerinnen nie Zweifel darüber offen, wer dieses Duell dominieren kann. Denn mit den druckvollen Services der Glarnerinnen hatten sie nicht mehr die gleiche Mühe wie noch im Hinspiel. Die Annahme-Qualität war praktisch konstant vorhanden, und so waren für die Passeuse die Angreiferinnen besser anspielbar.

Im ersten und zweiten Satz zeigten die Pfäffikerinnen, was trotz Rumpftruppe möglich ist, wenn die Beine bewegt und die Bälle konsequent erlaufen werden, selbst wenn mal einer bei einer Annahme oder Verteidigung verspringt. Sie zogen mit Punkten rasch davon und es drohte nie Gefahr, dass Näfels zu einer Aufholjagd ansetzen kann. Denn die Höfnerinnen liessen kaum je mehrere Punkte in Folge zu.

Erst im dritten Satz zeigte sich, was passiert, sobald man zu statisch agiert auf dem Feld und nicht mehr mit der gleichen Konsequenz zu den Bällen geht oder im Angriff Druck macht. Erstmals lagen die Pfäffikerinnen einige Punkte zurück. Doch dieser Fehlstart konnte rasch korrigiert werden.

Es war erneut eine Saison, in der das Team mit Corona-Widrigkeiten und -Massnahmen zu kämpfen hatte und oftmals nur mit einer Rumpftruppe zu den Spielen antreten konnte. In den nächsten Wochen muss deshalb entschieden werden, ob und wie diese 3.-Liga-Mannschaft in die Zukunft geht.

(van)

Näfels – VBC Pfäffikon 0:3 (12:25, 16:25, 15:25)

Pfäffikon: Feusi, Hegner, Kessler, Kuster, Räber, Lanker, Vandenbrouck.

Derby-Sieg für Pfäffikerinnen

Die Höfnerinnen setzten sich gegen March 1 durch. Jedoch unnötigerweise erst im fünften Satz.

Ihrem Ziel, zum Spitzentrio aufzuschliessen, wollten die Pfäffikerinnen mit einem Sieg gegen eines dieser Teams schaffen. March 1 liegt derzeit auf Platz 2 der Rangliste, der VBC Pfäffikon auf Platz 4.

Die Höfnerinnen legten stark los und überraschten die Märchlerinnen mit einer Konstanz, die möglich wurde dank guten Annahmen und einer Effizienz am Netz. Mit mutigen und druckvollen Service liess man die Gegnerinnen gar nicht erst ins Spiel kommen. Die Pfäffikerinnen bestimmten in den ersten beiden Sätzen das Geschehen, erarbeiteten sich (zu) einfach einen beruhigenden Vorsprung (16:6), den sie nie drohten aus der Hand zu geben.

Was dann passierte? Wohl im Glauben, den Sieg praktisch im Sack zu haben, liessen die Höfnerinnen in allen Bereichen etwas nach. Die Annahmen waren nicht mehr gleich präzise, der Druck am Netz konnte nicht hochgehalten werden. Die Folge: Unzählige Eigenfehler, von denen die Märchlerinnen profitierten. Plötzlich sahen sich die Pfäffikerinnen mit Rückständen konfrontiert, von denen sie so überrascht wurden, dass sie sie nicht mehr aufholen konnten.

Das wiederholte sich auch im vierten Satz. March zog davon, die Reaktion des VBC Pfäffikon kam zu spät. Und sogar erst im Tiebreak. Dort aber kehrten die Höfnerinnen zu ihren Stärken zurück und liessen keine Zweifel offen, dass sie den Zusatzpunkt holen wollen. Plötzlich funktionierte das Zusammenspiel aus Defensive und Angriff wieder, was das Punkten erleichterte.

Für die Pfäffikerinnen war es eine Lehrstunde, was passieren kann, wenn man ein Spiel zu früh abhakt.

(van)

VBC Pfäffikon – VBC March 1      3:2 (25:18, 25:21, 19:25, 20:25, 15:9)

Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Hegner, Meier, Räber, Kessler, Lanker.

March 1: Sprenger, Herrsche, Auguadro, Stadler, Oswald, Kolli, Ziltener, Egli, Nigsch, Baldant.

Ein Rückschlag mit Lichtblicken

Nach zwei Siegen erlebten die Höfnerinnen einen Dämpfer bei den Leaderinnen in Walenstadt.

Es ist eine intensive Schlussphase der Meisterschaft für die Pfäffiker Volleyballerinnen mit mindestens einem Match pro Woche – aber nicht mehr Spielerinnen im Team. Doch obwohl die Höfnerinnen meistens mit einer Rumpftruppe die Duelle bestreiten müssen, gelangen ihnen ganz ansehnliche Leistungen.

Die (Pflicht-)Siege gegen Jona und Linth 2 holten sie sich mehr oder weniger ungefährdet. Eine Schwäche der Pfäffikerinnen ist, dass sie oftmals etwas Anlaufzeit brauchen, um ins Spiel zu finden. So auch in Jona. Das Spiel blieb eng, weil die Höfnerinnen ihre Stärken nicht konsequent genug ausspielten. Gegen Linth 2 liess man dann im zweiten Satz nach, nachdem der erste Satz (25:6) fast schon zu problemlos gelaufen war. An der Konstanz – sowohl über eine ganze Partie wie auch in den Sätzen – muss noch gefeilt werden.

Nach diesen beiden Spielen stand das Duell mit Leader Walenstadt an. Auch da kämpften die Höfnerinnen mit Startschwierigkeiten. Sie hatten Mühe mit den starken Service, mit dem jede Gegnerin auftrumpfen konnte. Der Druck liess nie nach, und so gelang es den Pfäffikerinnen nie, den Rückstand aufzuholen.

Die Flaute hielt zunächst auch im zweiten Satz an. Die Höfnerinnen lagen 5:14 und 9:20 (!) zurück. Mit dem Frust im Bauch gelangen jedoch immer bessere Aktionen, und auch selbst konnte man mit dem Service punkten. Sie kamen zur Überraschung der Gegnerinnen nochmals ran auf 18:22. Doch das Spiel kippte nicht zugunsten des VBC Pfäffikon.

Von diesem Aufbäumen angestachelt, legten die Höfnerinnen im dritten Satz einen Zahn zu und liessen Walenstadt zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Sie rissen die Führung an sich und gaben sie nicht mehr her – weil sowohl die Arbeit in der Abwehr besser, schneller und präziser war und so auch die Angriffe besser abgeschlossen werden konnten.

Der vierte und entscheidende Satz blieb bis zur Satzmitte umkämpft, da lagen die Pfäffikerinnen gar noch 14:9 in Führung. Um den Schlussspurt durchziehen zu können, ging ihnen aber langsam die Puste aus und sie konnten die Niederlage nicht abwenden.

Nun stehen an den nächsten beiden Montagen noch die letzten zwei Spiele dieser herausfordernden Saison an. Das Ziel des VBC Pfäffikon ist, als derzeit Vierter der Tabelle noch zu den Top3 aufzuschliessen.

(van)

TSV Jona – VBC Pfäffikon 0:3 (22:25, 9:25, 11:25)

VBC Linth 2 – VBC Pfäffikon 1:3 (6:25, 25:20, 13:25, 15:25)

VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 3:1 (25:18, 25:20, 21:25, 25:23)

VBC Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Kessler, Hegner, Meier, Lanker, Piliskic, Räber.

Sieg nach langer Match-Pause

Die Pfäffikerinnen können es noch

Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gewinnen 3:1 gegen Näfels.

Einen Monat lang haben die Höfnerinnen keine Spiele bestritten, weil sie aus diversen (Corona bedingten) Gründen immer wieder verschoben werden mussten. In der gleichen Zeit fanden auch nicht viele Trainings statt. Mit dementsprechender Ungewissheit stellten sie sich den jungen Näfelserinnen.

Es war deshalb keine Überraschung, dass im Startsatz nicht alles zusammenpasste und sich die Pfäffikerinnen auf dem Feld zuerst wieder finden mussten. Vor allem die Abstimmung in der Abwehr hat durch die lange Pause gelitten. Doch die Spielerinnen fanden sie zusehends besser zurecht – auch mit den druckvollen und präzisen Services ihrer Gegnerinnen.

Im zweiten Satz lief das Zusammenspiel schon besser. Der Schlüssel lag vor allem im Variantenreichtum im Angriff, um die Glarnerinnen unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. So richtig eingespielt war der VBC Pfäffikon dann im dritten Satz. Das Resultat von 25:11 widerspiegelt, was für die Höfnerinnen drinliegt, wenn sie in der Verteidigung auf der Höhe des Geschehens sind und auch am Netz mutig und clever gespielt wird. Auch die beiden gegnerischen Timeouts bei deren Rückstand von 2:8 und 10:17 brachte sie nicht aus der Spur.

Mit der Gewissheit, dass alles funktionieren kann, schaukelten die Pfäffikerinnen auch den dritten Satz ins Trockene und starten mit einem Sieg in den Saison-Schlussspurt: In den nächsten zweieinhalb Wochen stehen fünf weitere Spiele an.

(van)

VBC Pfäffikon – Näfels 3:1 (19:25, 25:20, 25:11, 25:17)

Pfäffikon: Feusi, Kuster, Vandenbrouck, Kessler, Hegner, Meier, Lanker, Räber.

D1 Pfäffikerinnen gelingt Revanche im Derby

Dank einer starken Teamleistung gewinnen die Pfäffikerinnen das zweite Lokalderby gegen March 2.

Nach der bitteren Pleite (2:3) zum Saisonauftakt hatten die Spielerinnen des VBC Pfäffikon noch eine Rechnung offen mit March 2. Dementsprechend fokussiert und entschlossen gingen die Höfnerinnen dieses Derby an. Mit dem Plan, bereits mit dem Service Druck zu machen und den Märchlerinnen so den Spielaufbau zu erschweren.

Das gelang über weite Strecken des Duells. Und war mit entscheidend, dass sich die Pfäffikerinnen immer wieder komfortable Vorsprünge erarbeiteten. Und selbst wenn die Gegnerinnen in kurzen Phasen plötzlich besser ins Spiel fanden – die Höfnerinnen liessen sich davon nicht beirren. Denn vor allem in der Qualität der Angriffe haben die Spielerinnen einen Schritt nach vorne gemacht und stellten March so vor Probleme in der Defensive – insbesondere in dieser niedrigen MPS-Halle in Siebnen. Immer wieder fanden die Pfäffikerinnen auch Lösungen für Angriffsbälle, wenn ihre Annahmen und Zuspiele nicht gewohnt präzise waren.

Vor allem der Auftritt im zweiten Satz war stark, die Märchlerinnen wussten sich nicht mehr zu helfen, ihre Timeouts hatten sie nach dem 2:8 und 13:18 schnell verbraucht. Erst in der Schlussphase des dritten Satzes liess die Konzentration der Höfnerinnen etwas nach, es wurde zu hektisch auf dem Feld und die Eigenfehler nahmen erstmals zu. Doch auch aus diesem Tief fand das Team und liess sich den klaren Sieg nicht mehr nehmen. (van)

VBC March 2 – VBC Pfäffikon 0:3 (21:25, 20:25, 21:25)

Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, L. Pfyl, Hegner, Duraku, Meier, A. Pfyl, Lanker.

D1 Niederlage trotz Leistungssteigerung


Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon spielten stärker als zuletzt, trotzdem verloren sie gegen Walenstadt.
Das Positive vorweg: Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Die Höfnerinnen haben nach den letzten beiden Duellen mit vielen Auf und Abs ihre Schwächen etwas ausgemerzt. In der Defensive waren sie sattelfester, die Abstimmung auf dem Feld klappte gegen Walenstadt schon viel besser. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Teams machten es den Gegnerinnen nicht leicht, zu Punkten zu kommen. Der Startsatz kippte erst in der Schlussphase zugunsten der Gäste, weil sie – über das ganze Spiel hinweg – in allen Bereichen mehr und vor allem konstant Druck machen konnten.
So entschieden wenige, aber immer wieder ähnliche Eigenfehler die Partie: Die Pfäffikerinnen konnten die Präzision in der Annahme phasenweise nicht halten. Oder trafen am Ball die falschen Entscheidungen und brachten Walenstadt deshalb nicht genug in Bedrängnis. Der zweite Satz war ein gutes Beispiel dafür, dass man es sich nicht leisten kann, mental nicht auf der Höhe des Spielgeschehens zu sein – so erspielte sich Walenstadt leicht einen Mehr-Punkte-Vorsprung.
Im dritten Satz zeigten die Höfnerinnen eine kämpferische Leistung. Zunächst noch im Rückstand gelegen, legten sie einen Zahn zu. Mit einer positiven Kettenreaktion: Präzise Annahme – perfekter Pass – starker Abschluss. So erspielten sie sich vier Satzbälle. Eine zu grosse Hypothek für Walenstadt, die einen entscheidenden Fehler im Service begingen.
Im dritten Satz war dann nur noch die Startphase ausgeglichen. Danach zogen die Gegnerinnen davon, die Pfäffikerinnen hatten nicht mehr genug entgegenzusetzen. Leader Walenstadt, der insgesamt erst drei Sätze verloren hat, baut damit seinen Vorsprung aus in der Tabelle. (van)
VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 1:3 (21:25, 17:25, 25:23, 21:25) Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, Pfyl, Hegner, Kuster, Meier.

D1 Erster Saisonsieg für Pfäffikerinnen

Die Höfnerinnen setzten sich gegen Jona mit 3:0 durch.
Mit einer Rumpftruppe angetreten, gaben die Pfäffikerinnen dennoch von Anfang an den Tarif durch. Der Plan, die jungen Gegnerinnen unter Druck zu setzen und sie so nicht ins Spiel zu lassen, ging optimal auf. Vor allem mit den harten Anschlägen hatten die Jonerinnen Mühe, was wiederum zur Folge hatte, dass ihre Angriffe die Höfnerinnen nur selten in Not brachten. Dank komfortablen Führungen wie 13:3 oder 17:6 war der Startsatz eine (zu) leichte Beute für den VBC Pfäffikon.
Zu Beginn des zweiten Satzes stotterte der Motor der Höfnerinnen noch etwas. Ein Beispiel dafür, wenn vermeintliche Favoritinnen den Fuss vom Gaspedal nehmen. Den Jonerinnen gelangen überraschend einige Punkte in Serie, was Pfäffikon – nach einem Timeout – wieder in die Spur brachte. Aus dem Tritt brachten sich dann die Höfnerinnen nur noch selbst, weil sie damit haderten, dass nicht mehr alles so reibungslos lief wie noch im Startsatz.
Weil sie sich aber in entscheidenden Phasen auf ihre Stärken besannen, holten sie sich sowohl den zweiten wie auch den dritten Satz zum Drei-Punkte-Erfolg. Im Schlusssatz allerdings standen die Pfäffikerinnen erstmals einem Rückstand gegenüber, den sie wieder abarbeiten mussten. Doch das Team bewies Moral und kämpfte sich wieder zurück. (vdn)
VBC Pfäffikon – TSV Jona 3:0 (25:10, 25:22, 25:22)
Pfäffikon: Feusi, Vandenbrouck, Duraku, Piliskic, L. Pfyl, A. Pfyl, Hegner, Lanker.