D1 Pfäffikerinnen gelingt Revanche im Derby

Dank einer starken Teamleistung gewinnen die Pfäffikerinnen das zweite Lokalderby gegen March 2.

Nach der bitteren Pleite (2:3) zum Saisonauftakt hatten die Spielerinnen des VBC Pfäffikon noch eine Rechnung offen mit March 2. Dementsprechend fokussiert und entschlossen gingen die Höfnerinnen dieses Derby an. Mit dem Plan, bereits mit dem Service Druck zu machen und den Märchlerinnen so den Spielaufbau zu erschweren.

Das gelang über weite Strecken des Duells. Und war mit entscheidend, dass sich die Pfäffikerinnen immer wieder komfortable Vorsprünge erarbeiteten. Und selbst wenn die Gegnerinnen in kurzen Phasen plötzlich besser ins Spiel fanden – die Höfnerinnen liessen sich davon nicht beirren. Denn vor allem in der Qualität der Angriffe haben die Spielerinnen einen Schritt nach vorne gemacht und stellten March so vor Probleme in der Defensive – insbesondere in dieser niedrigen MPS-Halle in Siebnen. Immer wieder fanden die Pfäffikerinnen auch Lösungen für Angriffsbälle, wenn ihre Annahmen und Zuspiele nicht gewohnt präzise waren.

Vor allem der Auftritt im zweiten Satz war stark, die Märchlerinnen wussten sich nicht mehr zu helfen, ihre Timeouts hatten sie nach dem 2:8 und 13:18 schnell verbraucht. Erst in der Schlussphase des dritten Satzes liess die Konzentration der Höfnerinnen etwas nach, es wurde zu hektisch auf dem Feld und die Eigenfehler nahmen erstmals zu. Doch auch aus diesem Tief fand das Team und liess sich den klaren Sieg nicht mehr nehmen. (van)

VBC March 2 – VBC Pfäffikon 0:3 (21:25, 20:25, 21:25)

Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, L. Pfyl, Hegner, Duraku, Meier, A. Pfyl, Lanker.

D1 Niederlage trotz Leistungssteigerung


Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon spielten stärker als zuletzt, trotzdem verloren sie gegen Walenstadt.
Das Positive vorweg: Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Die Höfnerinnen haben nach den letzten beiden Duellen mit vielen Auf und Abs ihre Schwächen etwas ausgemerzt. In der Defensive waren sie sattelfester, die Abstimmung auf dem Feld klappte gegen Walenstadt schon viel besser. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Teams machten es den Gegnerinnen nicht leicht, zu Punkten zu kommen. Der Startsatz kippte erst in der Schlussphase zugunsten der Gäste, weil sie – über das ganze Spiel hinweg – in allen Bereichen mehr und vor allem konstant Druck machen konnten.
So entschieden wenige, aber immer wieder ähnliche Eigenfehler die Partie: Die Pfäffikerinnen konnten die Präzision in der Annahme phasenweise nicht halten. Oder trafen am Ball die falschen Entscheidungen und brachten Walenstadt deshalb nicht genug in Bedrängnis. Der zweite Satz war ein gutes Beispiel dafür, dass man es sich nicht leisten kann, mental nicht auf der Höhe des Spielgeschehens zu sein – so erspielte sich Walenstadt leicht einen Mehr-Punkte-Vorsprung.
Im dritten Satz zeigten die Höfnerinnen eine kämpferische Leistung. Zunächst noch im Rückstand gelegen, legten sie einen Zahn zu. Mit einer positiven Kettenreaktion: Präzise Annahme – perfekter Pass – starker Abschluss. So erspielten sie sich vier Satzbälle. Eine zu grosse Hypothek für Walenstadt, die einen entscheidenden Fehler im Service begingen.
Im dritten Satz war dann nur noch die Startphase ausgeglichen. Danach zogen die Gegnerinnen davon, die Pfäffikerinnen hatten nicht mehr genug entgegenzusetzen. Leader Walenstadt, der insgesamt erst drei Sätze verloren hat, baut damit seinen Vorsprung aus in der Tabelle. (van)
VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 1:3 (21:25, 17:25, 25:23, 21:25) Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, Pfyl, Hegner, Kuster, Meier.

D1 Erster Saisonsieg für Pfäffikerinnen

Die Höfnerinnen setzten sich gegen Jona mit 3:0 durch.
Mit einer Rumpftruppe angetreten, gaben die Pfäffikerinnen dennoch von Anfang an den Tarif durch. Der Plan, die jungen Gegnerinnen unter Druck zu setzen und sie so nicht ins Spiel zu lassen, ging optimal auf. Vor allem mit den harten Anschlägen hatten die Jonerinnen Mühe, was wiederum zur Folge hatte, dass ihre Angriffe die Höfnerinnen nur selten in Not brachten. Dank komfortablen Führungen wie 13:3 oder 17:6 war der Startsatz eine (zu) leichte Beute für den VBC Pfäffikon.
Zu Beginn des zweiten Satzes stotterte der Motor der Höfnerinnen noch etwas. Ein Beispiel dafür, wenn vermeintliche Favoritinnen den Fuss vom Gaspedal nehmen. Den Jonerinnen gelangen überraschend einige Punkte in Serie, was Pfäffikon – nach einem Timeout – wieder in die Spur brachte. Aus dem Tritt brachten sich dann die Höfnerinnen nur noch selbst, weil sie damit haderten, dass nicht mehr alles so reibungslos lief wie noch im Startsatz.
Weil sie sich aber in entscheidenden Phasen auf ihre Stärken besannen, holten sie sich sowohl den zweiten wie auch den dritten Satz zum Drei-Punkte-Erfolg. Im Schlusssatz allerdings standen die Pfäffikerinnen erstmals einem Rückstand gegenüber, den sie wieder abarbeiten mussten. Doch das Team bewies Moral und kämpfte sich wieder zurück. (vdn)
VBC Pfäffikon – TSV Jona 3:0 (25:10, 25:22, 25:22)
Pfäffikon: Feusi, Vandenbrouck, Duraku, Piliskic, L. Pfyl, A. Pfyl, Hegner, Lanker.

Trotz Saisonabbruch wegen Coronavirus: Pfäffikerinnen steigen auf!

!! Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf Euch !! Super gmacht !

Die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon können sich auf eine 2.-Liga-Saison vorbereiten. Und suchen dafür einen motivierten Trainer.

Das Saisonende war abrupt für die 3.-Liga-Spielerinnen des VBC Pfäffikon. Bloss vier Stunden vor ihrem zweitletzten Spiel brach der Verband wegen der Coronavirus-Krise alle Meisterschaften per sofort ab. So konnten sich die Höfnerinnen den 1. Tabellenplatz sportlich nicht mehr erkämpfen – einen Punkt aus zwei Partien hätten sie dafür noch gebraucht.

Es herrschte Ungewissheit im Team, was die Konsequenzen dieses vorzeitigen Saisonendes sind. Viele Fragen stellten sich. Primär jene des möglichen – und von den Pfäffikerinnen angepeilten – Aufstieges. Das Interesse dafür hatten sie beim Regionalverband GSGL bereits platziert.

Der GSGL liess sich mit der Entscheidung zwei Wochen Zeit. Vor allem, weil man abwarten wollte, wie Swiss Volley mit der Situation umgeht. Der nationale Verband teilte seine Entscheidungen Ende letzter Woche mit. Swiss Volley verzichtete grösstenteils darauf, sowohl Meister als auch Auf- und Absteiger auszurufen. Als Ausnahme entschied der Zentralvorstand, dass einzig von der 2. in die 1. Liga die berechtigten und angemeldeten Teams aufsteigen, damit alle Plätze in den 2.-Liga-Gruppen besetzt sind.

Dieser Entscheid hat Auswirkungen auf die 2. Liga in den Regionen. Swiss Volley betonte, dass die Regionalverbände grundsätzlich autonom über ihre Meisterschaften entscheiden können – erwähnte aber, dass man sich auch an den Überlegungen der nationalen Ligen orientieren könne.

Und jetzt kommt die gute Nachricht für den VBC Pfäffikon: Der GSGL ist nicht den Vorgaben von Swiss Volley gefolgt. Bedeutet: Sie haben sich für einen direkten Aufstieg der Höfnerinnen in die 2. Liga entschieden!

Dies obwohl der VBC Pfäffikon zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs «nur» auf dem 2. Platz lag. Der Grund: Die Leaderinnen aus Walenstadt hatten dem GSGL schon länger mitgeteilt, dass ein Aufstieg für sie kein Thema ist. Somit kamen die zweitplatzierten Höfnerinnen zum Zug. Da es von der nationalen, 1. Liga keine Absteigerinnen gibt, bleiben grosse Verschiebungen in den Regionalligen aus.

Somit gab es auch im GSGL keinerlei Konflikte. «Der GSGL-Vorstand sieht daher keinen Anlass, die vergangene Saison nicht zu werten. Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass das für die Vereine eine grosse Enttäuschung wäre und alle mit dem Abschluss der Saison, wie wir ihn nun beschlossen haben, zufrieden gestellt werden können», schreibt Nicole Späni, GSGL-Meisterschaftsleiterin.

Was bedeutet dies nun für die Pfäffikerinnen? Nach der ersten Freude über den erreichten Aufstieg warten – wie schon nach der vorletzten Saison – zahlreiche Herausforderungen. Das Team muss mit Spielerinnen aufgestockt werden, die sich fürs 2.-Liga-Niveau eignen. Der Trainingsaufwand sollte erhöht werden. Und die wichtigste Pendenz: Die motivierte Mannschaft ist auf der Suche nach einem ebenso motivierten Trainer.

Nicole Vandenbrouck

Entschlossen stark und ungeschlagen

Für den Sieg gegen die Verfolgerinnen aus Walenstadt packen die Pfäffikerinnen ihr bestes Volleyball aus.

Den Höfnerinnen war bewusst: Wollen sie die Chance auf einen allfälligen Aufstieg wahren, müssen sie gegen Walenstadt gewinnen. Die St. Gallerinnen entpuppen sich als hartnäckige Verfolgerinnen in der Tabelle, gegen die die Pfäffikerinnen im Hinspiel mit Ach und Krach im Tiebreak gewonnen hatten.

Fürs Rückspiel hatten sie sich dementsprechend viel vorgenommen – und wurden von ihren Gegnerinnen im Startsatz auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach einem vielversprechenden Beginnen wurden die Höfnerinnen plötzlich abgehängt. Sie hatten ihre liebe Mühe mit der Lautstärke der gegnerischen Fans sowie den hart geschlagenen und vor allem langen Angriffsbällen. Das klare Verdikt: 13:25.

Damit mussten sie zuerst mal klar kommen – aber taten dies erstaunlich schnell. In der Abwehr fanden sie sich immer besser zurecht, verteidigten immer besser, und die positive Kettenreaktion stellte sich prompt ein: präzise Annahme, optimales Zuspiel, starke Punkte. Auch den angestrebten Druck im Service hielten die Höfnerinnen hoch, so dass die St. Gallerinnen ihr Spiel nicht mehr so einfach aufziehen konnten wie noch im Startsatz.

Weil sich im dritten Satz wieder mehr Eigenfehler einschlichen und hinter alle Bälle nicht mehr der nötige Druck gebracht werden konnte, entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Doch in der Schlussphase bewiesen die Pfäffikerinnen ihre Entschlossenheit und schalteten einen Gang höher, entscheidende Bälle versenkten sie effizient zum 27:25-Satzsieg.

Damit war die Gegenwehr etwas gebrochen, dieses knappe Satzende mussten die St. Gallerinnen zunächst verkraften. Sie fanden aber kaum mehr zu ihrem Spiel zurück, und da liessen es sich die erneuten Leaderinnen nicht entgehen, ihre Leistung hochzuhalten und durchzuziehen.

Dank dem besten Spiel der Saison wahrt der VBC Pfäffikon seine Ungeschlagenheit in dieser Saison. Noch stehen zwei Partien an, eine Doppelrunde sozusagen: Am Freitag, 13. März, auswärts in Jona, und am Samstag, 14. März, wird die Meisterschaft abgeschlossen mit dem Derby gegen March 2 (13.00 Uhr, Turnhalle Steg, Pfäffikon). (van)

VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 1:3 (25:13, 20:25, 25:27, 16:25)

Berschis – SR: Michael Loop – 83 Minuten

Pfäffikon: Vandenbrouck, Kuster, Schuler, Pfyl, Feusi, Räber, Hohl, Morf, Peeters.

Pfäffikerinnen wahren Ungeschlagenheit

Auch das zweite Derby gegen March 1 entschieden die Höfnerinnen mit 3:0 für sich. Diesmal noch deutlicher, wie die Satzresultate zeigen.

Im Startsatz dauerte es jedoch einige Ballwechsel, bis die Spielerinnen des VBC Pfäffikon sich in der ungewohnten Aufstellung zurecht fanden. Dann jedoch nahmen sie Fahrt auf und buchten Punkt um Punkt. Über den ganzen Dreisätzer hinweg zeigte sich, wie spielentscheidend gute Service sein können.

Denn mit druckvollen Angaben drängten sie die Märchlerinnen dermassen in den Rückraum, dass das Zuspiel und Angriffe nur schwierig möglich waren. So gerieten die Höfnerinnen kaum je unter Druck. In jedem der drei Sätze legten sie sich mit Service-Serien ein Punktepolster an, das für die Gegnerinnen zur zu grossen Hypothek anwuchs. In Satz Nummer 2 und 3 gaben die Pfäffikerinnen nicht einmal die Führung preis, was die Entschlossenheit und den Einsatz in den Angriffen nur noch förderte. Und auch die Eigenfehler-Quote hielten sie tief.

Es resultierte ein ungefährdeter Sieg, der den VBC Pfäffikon wieder an die Tabellenspitze hievt. Dort grüssen die Höfnerinnen als noch ungeschlagenes Team, das erst fünf Sätze abgegeben hat.

Zum Spitzenkampf mit den Verfolgerinnen in Walenstadt kommt es am Mittwoch, 19. Februar, auswärts. (van)

VBC March 1 – VBC Pfäffikon 0:3 (12:25, 16:25, 14:25)

MPS Siebnen – SR: Joanna Mazzoleni – 52 Minuten

March: Herrsche, Hug, Stadler, Rechsteiner, Oswald, Ziltener, Egli, Stäuble, Baldauf.

Pfäffikon: Vandenbrouck, Kuster, Schuler, Hohl, Maissen, Räber, Pfyl, Peeters, Morf.

Pfäffikerinnen wahren Ungeschlagenheit

Die Höfnerinnen liefern sich an der Tabellenspitze einen Zweikampf mit Walenstadt. Der Sieg gegen Linth brachte ihnen erneut den Thron.

Nach einigen Wochen ohne viel Ballkontakt ist die Rückkehr zum gewohnt intensiven und flüssigen Spielrhythmus eine Herausforderung – die die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon aber gut meisterten. In den ersten beiden Sätzen des ungefährdeten 3:0-Sieges gegen Linth sogar vorbildlich.

Der Plan der Höfnerinnen ist es immer, von Anfang an mit starken Service die Gegnerinnen unter Druck setzen und ein Punktepolster erarbeiten zu können. Gegen die Gasterländerinnen gelang dies mühelos. Im Startsatz führten die Pfäffikerinnen 17:2, bis es auf dem Feld zur ersten Rotation kam.

Zur Kopfsache wurde das Spiel, um die offensichtliche Dominanz auch beibehalten zu können und sich gegen diese Gegnerinnen nicht automatisch etwas anzupassen. Ein paar Eigenfehler verhalfen Linth zu mehr Punkten als gewollt.

Der zweite Satz verlief nach ähnlichem Drehbuch. 15:4 lautete dort die Führung nach einer starken Service-Serie. Doch danach blieben die Höfnerinnen auf allen Positionen noch fokussierter. So stellte sich eine positive Kettenreaktion ein: Präzise Annahmen, mehr Zuspielmöglichkeiten, bessere Pässe, effizientere Angriffe. Die Höfnerinnen gestanden ihren Gegnerinnen nicht mehr viele Punkte zu.

Ein Spannungsabfall war erst im dritten Satz spürbar. Da schlichen sich Konzentrationsmängel ein, und die Beinarbeit ohne Ball liess etwas nach. Eben als hätte man mental schon abgehängt. Es spiegelt sich zwar nicht im Satzresultat wider – aber die Leistung kam nicht mehr an jene aus den ersten beiden Sätzen ran. Der Sieg war trotzdem zu keiner Zeit gefährdet.

Damit übernimmt der noch ungeschlagene VBC Pfäffikon wieder die Tabellenspitze. Dort liefert er sich einen Zweikampf mit Walenstadt, das bei gleich viel Partien zwei Spiele verloren hat, mit den Höfnerinnen aber punktgleich ist, weil sie zweimal erst im Tiebreak gewinnen konnten.

Als nächstes Spiel steht für die Leaderinnen das Derby gegen March 1 an (4. Februar, MPS Siebnen). (van)

VBC Pfäffikon – Linth 2     3:0 (25:12, 25:7, 25:12)

Turnhalle Steg – SR: Beatrice Sorejs – 54 Minuten

Pfäffikon: Kuster (Pass), Vandenbrouck (Dia), Morf (Libera), Räber, Hohl, Schuler, Pfyl, Kessler, Feusi.