Keine Punkte trotz guter Leistung

Im letzten Heimspiel dieses Jahres trafen die Pfäffiker Volleyballer in der Halle Steg auf die dritte Mannschaft von Volley Näfels. Die zuletzt ansteigende Formkurve sollte es den Gastgebern ermöglichen mit dem in der Tabelle besser platzierten Team mitzuhalten. Obwohl bei Pfäffikon zwei wichtige Stammspieler nicht mit dabei waren, gestaltete sich der Spielauftakt sehr ausgeglichen. Die zahlreich anwesenden Zuschauer konnten sich über attraktive Ballwechsel freuen. Beide Teams verwerteten sehenswerte Angriffe. Beim Spielstand von 18:18 schlichen sich bei Pfäffikon einige Eigenfehler ein, wodurch Näfels den Satz für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz gelang es Näfels sich von Beginn weg um einige Punkte absetzen. Dank einer konstanteren Leistung verbuchten die Gäste diesen Durchgang für sich. Pfäffikon glaubte weiterhin an eine Wende und spielte im dritten Durchgang mit mehr Selbstvertrauen, Druck und Präzision auf. Daraus ergab sich ein Vorsprung von 16:11. Doch danach ging auf einmal die Luft aus. Das druckvolle Spiel und der Fokus gingen verloren. Dies konnte Näfels nutzen und eine unterhaltsame Partie für sich entscheiden. (ACF)

VBC Pfäffikon – Volley Näfels 3  0-3 (22:25 – 19:25 – 22:25)
VBC Pfäffikon: Allemann, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Knobel, Morf, S. Schuler; Coach: D. Schuler

Den Seriensiegerinnen viel abverlangt

Die Aufsteigerinnen des VBC Pfäffikon haben Rätia Volley mit einem Satzgewinn überrascht.
Rätia Volley hat in dieser Saison bei sechs Siegen aus sechs Spielen erst zwei Sätze abgegeben – einen davon an die Pfäffikerinnen. Denn sie gewöhnten sich rasch an das dominante Auftreten der Bündnerinnen und konnten ihnen phasenweise mehr als nur paroli bieten.
So führten die Höfnerinnen im Startsatz mit 11:7 und 16:12. Weil Rätia vor allem mit einer starken Aussenangreiferin sowie extrem druckvollen Service punktete, konnten sich die Bündnerinnen doch noch durchsetzen.
Mit den wuchtigen Schlägen dieser Aussenspielerin hatten die Pfäffikerinnen den ganzen Match über Probleme. Bei den Service jedoch, da hielten sie immer wieder dagegen. Die Aufsteigerinnen haben gezeigt, dass sie durchaus das Spiel übernehmen könnten, wenn auf ihrem Feld alles perfekt läuft: Präzise Annahmen verhalfen zu optimalen Pässen, die Angriffe konnten versenkt werden.
Noch fehlt aber die Konstanz dieser Präzision, was sich vor allem in langen Ballwechseln oder engen Endphasen negativ auswirkt. Deshalb gingen die Sätze drei und vier verloren.
Zu einem vierten Satz kam es aber überhaupt, weil die Pfäffikerinnen einen starken zweiten Satz hinlegten. Denn da lief es in der heissen Schlussphase für die Aufsteigerinnen. Auch mit etwas Glück, aber dennoch mit cleverem, kreativem Spiel und Fortschritten am Block nahmen sie den verblüfften (und teilweise verärgerten) Bündnerinnen einen Satz ab.
Auf dieser Leistung lässt sich für die kommenden Spiele definitiv aufbauen. (van)

VBC Pfäffikon – Rätia Volley 1:3 (17:25, 27:25, 20:25, 15:25)
Pfäffikon: Maissen, Roth, Kuster, Hohl, Räber, Rüesch, Pfyl, Morf, Vandenbrouck.

Aufholjagd zum Auswärtssieg

Zum fünften Meisterschaftsspiel reisten die Herren des VBC Pfäffikon ins Fürstentum Lichtenstein zum Kräftemessen mit dem VBC Galina. Mit drei Trainings pro Woche und einem jungen und ambitionierten Team hat Galina deutliche Fortschritte gemacht. Während Galina mit schwer einzuschätzenden Service und druckvollen Angriffen in Spiel startete, passte bei Pfäffikon nur sehr wenig zusammen. Zahlreiche Eigenfehler machten es Pfäffikon unmöglich ins Spiel zu finden. Einen zwischenzeitlichen Rückstand von 20:6 hatte man lange nicht mehr gesehen. Nach diesem Auftakt konnte es eigentlich nur noch aufwärts gehen. Doch auch im zweiten Durchgang übernahm Galina wieder das Zepter. Pfäffikon fand immerhin etwas Tritt und konnte sich am Schluss 18 Punkte gutschreiben lassen. Als das Heimteam auch im dritten Satz besser aus den Startlöchern kam und mit 12:10 führte, gelang schliesslich die Wende. Druckvollere Anspiele und erfolgreichere Abschlüsse am Netz führen zu besserer Stimmung im Pfäffiker Team. Dadurch konnte man das Spiel auf 2:1 verkürzen. Diese erfreuliche Wendung konnte auch in den vierten Satz getragen werden. Während Pfäffikon an Selbstvertrauen und Spieldynamik zulegte, schlichen sich bei Galina vermehrt Ungenauigkeiten im Angriff ein. Somit musste ein Tie Break über den Ausgang des Spiels entscheiden. Dieses war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Galina übernahm von Beginn weg die Führungsposition und lag mit 8:6 und 14:12 in Front. Mit dem Rücken zur Wand warf Pfäffikon noch einmal alles in Spiel und schaffte die finale Wendung im Schlussspurt. Dank vier Punkten in Serie gewann das Team Pfäffikon den Satz und freute sich riesig über eine wahrlich filmreife Aufholjagd. (ACF)

VBC Galina – VBC Pfäffikon  2-3 (25:10 – 25:18 – 22:25 – 21:25 – 14:16)
VBC Pfäffikon: Allemann, Bai, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Morf, S. Schuler; Coach: D. Schuler

Heimsieg gegen Aufsteiger aus Chur

Zum dritten Heimspiel dieser Saison konnte der VBC Pfäffikon in Vollbesetzung antreten. Nach einem aus Resultante Sicht holprigen Meisterschaftsstart stellte der Aufsteiger aus Chur eine wichtige Bewährungsprobe dar. Bis zum Spielstand von 7:8 gestaltete sich die Partie ziemlich ausgeglichen. Doch auf das nun kommende druckvolle Servicespiel auf zwei Rotationen hatten die Gäste aus Chur keine Antwort bereit. Der Spielstand drehte dabei auf 15:10 für das Heimteam. Aufbauend auf diese Wende hielt Pfäffikon den Druck am Netz hoch und gewann den ersten Satz ungefährdet. Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste ziemlich ausgeglichen. Erst nach einigen Ballwechseln konnten sich die Pfäffiker auf der Basis einer starken Aufschlagserie mit 5 Punkten absetzen. Obwohl Pfäffikon auf dem Platz weiterhin überzeugte, konnte der Vorsprung wegen einiger Eigenfehler nicht mehr zusätzlich ausgebaut werden. Im dritten Satz wurde es noch einmal richtig spannend. Pfäffikon fand zu Beginn nicht mehr zur Bestform zurück und Chur hielt anfänglich vor allem in der Defensive wacker dagegen. Erst beim Spielstand von 18:18 folgte die Entscheidung für Pfäffikon. Mit einigen sehenswerten Angriffen verabschiedete sich Severin Pfister in eine längere Pause von der diesjährigen Volleyballmeisterschaft. (ACF)

VBC Pfäffikon – VBC Chur 3  3-0 (25:15 – 25:20 – 25:19)

VBC Pfäffikon: Allemann, Bai, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Knobel, Pfister, S. Schuler; Coach: D. Schuler

Pfäffikerinnen verlieren Fünf-Satz-Krimi

Die Höfnerinnen schnupperten am ersten Sieg. Weil sie aber mehrere Matchbälle nicht verwerten konnten, verloren sie gegen Chur im Tiebreak.

Das Positive vorweg: Nach dem Aufstieg in die 2. Liga holten sich die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon den ersten Punkt der Saison und liegen nicht mehr am Tabellenende. Das Bittere: Für die Höfnerinnen wäre gegen Chur eindeutig mehr dringelegen. Der erste Sieg war zum Greifen nah.

Dass sie auch eine Liga höher mehr als nur mithalten können, bewiesen die Pfäffikerinnen im ersten und vor allem im dritten Satz eindrücklich. Sobald es dem Team von Trainer Thomas Hofmann gelang, mit dem Service Druck zu machen, gerieten die Gegnerinnen in ihrem Angriffsaufbau in Schwierigkeiten und das eigene Punkten fiel leichter.

Im Startsatz hielten die Höfnerinnen ihre Führung konstant aufrecht. Im dritten Satz lagen sie sogar mal 20:7 in Front! Da hatten sie keinerlei Probleme, die Sätze zu gewinnen. In den anderen jedoch bekundeten sie Mühe, weil sich in der Annahme die Präzision etwas verabschiedete und man sich mit komplizierten Bällen das Leben schwer machte. Zudem fehlte insbesondere bei langen Ballwechseln der Variantenreichtum und die Entschlossenheit im Angriff, um ihn zu verwerten.

So retteten sich die Churerinnen ins Tiebreak, auch weil sie bei den Service den Druck nochmals erhöhen konnten. Der Entscheidungssatz war ein nervenaufreibendes Hin und Her. Beide Teams wehrten immer wieder Satzbälle ab und zogen das spannende Spiel so in die Länge. Am Ende fehlte bei den Höfnerinnen wenig – aber eben die entscheidende Durchschlagskraft für den Sieg. (van)

VBC Pfäffikon – VBC Chur 2:3 (25:21, 23:25, 25:13, 18:25, 21:23)
Pfäffikon: Vandenbrouck, Maissen, Schuler, Kuster, Roth, Räber, Feusi, Pfyl, Rüesch, Morf, Hohl.

 

Anspruchsvolle Doppelrunde

Innerhalb von nur zwei Tagen absolvierten die Herren des VBC Pfäffikon eine Anspruchsvolle Doppelrunde. Am vergangenen Donnerstag stand als erstes die Heimpartie gegen den VBC Chur in der Agenda. Das Pfäffiker Heimteam startete in Vollbesetzung sehr dynamisch in diese Partie. Der Spielfluss stimmte auf allen Positionen und führte zu einem ungefährdeten ersten Satzerfolg. Die darauf erfolgten zwei Spielerwechsel konnte das Team nicht verdauen und verlor zu Beginn an Spielstärke. Es gelang in der Folge noch einmal einen Zacken zuzulegen und zu einer Aufholjagd anzusetzen. Am Schluss reichte es vor allem auch wegen einer Häufung von Servicefehlern knapp nicht mehr Chur abzufangen. Im dritten und vierten Satz wiederholte sich der bisherige Spielverlauf. Während Pfäffikon klar und deutlich vorlegte, konnte Chur wieder kontern. Im alles entscheidenden Tie Break waren die Pfäffiker Energiereserven aufgebraucht. Obwohl Pfäffikon im Spiel mehr Punkte erreichte, hatte Chur das bessere Ende für sich.
Breits am Samstag stand die Auswärtspartie gegen den VBC March auf dem Programm. Die Spieler beider Mannschaften wurden von den zahlreich erschienenen Fans frenetisch angefeuert. Spielerisch hochstehende Momente wechselten sich auf beiden Seiten mit unnötigen Eigenfehlern ab. So konnte sich bis zum Spielstand von 20:19 kein Team merklich absetzen. Im Schlussspurt legte March einen Zacken zu und gewann den ersten Satz. Das Spiel setzte sich nach diesem Muster fort. Es mischten sich Glanzmomente mit ungewöhnlich vielen Eigenfehlern ab. Sowohl im zweiten wie auch im dritten Satz war der VBC March nicht zuletzt wegen ihres Neuzuganges aus der NLA in der Endabrechnung um einen Zacken besser. Für den schlecht belohnten VBC Pfäffikon heisst es nun in den kommenden Spielen auf Punktejagd zu gehen. (ACF)

VBC Pfäffikon – VBC Chur  2-3 (25:17 – 23:25 – 25:19 – 19:25 – 10-15)

VBC March – VBC Pfäffikon  3-0 (25:20 – 25:22 – 25:21)

VBC Pfäffikon: Allemann, Bai, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Knobel, Morf, Pfister, S. Schuler; Coach: D. Schuler

Saisoneröffnung mit Nachbarschaftsduell

Die diesjährige Volleyballmeisterschaft wurde mit dem normalerweise besonders hart umkämpften Nachbarschaftsduell zwischen dem VBC Pfäffikon und dem VBC March eröffnet. Die zahlreich anwesenden Fans beider Teams durften sich über einen hochklassigen und schnellen Spielbeginn freuen. Schon in den ersten Spielzügen wurde klar, dass sich das Spiel von March fast ausschliesslich auf den neu zum Team gestossenen ehemaligen NLA Spieler Martin Wyss konzentriert. Dank seiner Erfahrung konnte er zahlreiche Punkte im Angriff verbuchen. Gleichzeitig schlichen sich bei Pfäffikon zu viele unerzwungene Eigenfehler ein. In der Kombination führte dies zu einem klaren ersten Satzgewinn für die Gäste aus der March. Auch im zweiten Durchgang konnte Pfäffikon nicht ganz mit den Gästen mithalten. Auch wenn immer wieder sehenswerte Angriffe und längere Spielzüge abgeliefert wurden, behielt March die Oberhand. Als beim Spielstand von 14:22 der Schlüsselspieler Martin Wyss ausgewechselt wurden, wechselte das Kräfteverhältnis schlagartig. So sah sich der Coach von March schon nach drei Punkten für Pfäffikon gezwungen den Wechsel rückgängig zu machen. Trotz einer mutigen Pfäffiker Aufholjagd gelang die Wende im zweiten Satz nicht mehr. Im dritten Satz konnte Pfäffikon nochmals einen Zacken zulegen und das Spiel bis zum Stand von 21:22 offen halten. Auch wenn das Heimteam die letzten entscheidenden Punkte nicht für sich buchen konnte, zeigte Pfäffikon eine insgesamt starke Leistung. Fans, Spieler und der Coach freuen sich schon jetzt, bereits am kommenden Donnerstag im Heimspiel gegen Chur auf der gezeigten Leistung aufzubauen. (ACF)

VBC Pfäffikon – VBC March  0-3 (17:25 – 21:25 – 22:25)

VBC Pfäffikon: Allemann, Bai, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Knobel, Pfister, S. Schuler; Coach: D. Schuler