Pfäffikon verliert wieder klar

Im 2023 konnte der VBC Pfäffikon noch kein Spiel gewinnen. Gegen den TSV Jona 4 war die Ausgangslage klar, sind sie doch fester Bestandteil des Spitzentrios. So waren die Joner in der Vorrunde deutlich zu stark für die Höfner, die in der Rückrunde zusätzlich noch mit einem schrumpfenden Kader konfrontiert sind. Hiestand fällt wohl bis Ende Saison verletzungsbedingt aus und Züger hat sich in die grünen Ferien verabschiedet.

Und es kam, wie es kommen musste: Jona legte los, Pfäffikon hielt wacker dagegen, es reichte aber nicht. Dazu kamen noch die geschenkten Punkte, welche die Gäste von dem Format sicher nicht nötig gehabt hätten. Von den ersten 5 Punkten der Joner wurden 4 durch Eigenfehler der Gastgeber erzielt. Die Annahme war deutlich besser als in den vergangenen Spielen aber die Durchschlagskraft der Angreifer reichte nicht aus, um im Sideout oder aus dem Spiel heraus direkte Punkte zu erzielen. Jona zog unweigerlich davon und beendete den Durchgang, ohne besonders überragend zu wirken mit einem satten Vorsprung.
Der zweite Satz verlief ähnlich. Dazu kam bei Joan noch das Jungtalent Potapov zum Einsatz, der es im Angriff und im Service so richtig krachen liess. Wo er den Ball hinpfefferte, wuchs kein Gras mehr. Pfäffikon änderte die Aufstellung auf zwei Positionen, was auf den Spielverlauf keinen Einfluss hatte. So endete der zweite Satz im gleichen Punktverhältnis wie der erste.
Im Schlusssatz erwischte das Heimteam klar den besseren Start und zwang den TSV Jona schon früh zu einem Timeout. Leider konnten die Pfäffiker den Druck nicht aufrechterhalten und das Spiel kehrte in die vorgelegte Spur zurück. Jona war jederzeit in der Lage die Kontrolle zu übernehmen und schloss Satz und Spiel klar zu seinen Gunsten ab.

Obwohl die Höfner das Spiel deutlich verloren haben, zeigten sie phasenweise eine ansprechende Leistung. Der TSV Jona war einfach deutlich zu stark, um mehr Punkte zuzulassen. In Summe ist das Spiel des VBC Pfäffikon aber viel zu durchschaubar. Die holprige Annahme führt dazu, dass Zuspieler Morf auf den Angriffspositionen nicht variieren kann. Fast die Hälfte aller Angriffsbälle läuft über Pfister, der zwar regelmässig punktet aber genauso oft mit einem gut aufgestellten Block konfrontiert wird. Noch fehlt den Junioren die Technik und damit auch der Punch, um Gefahr ins gegnerische Feld zu tragen. So machten sich die Joner oft nicht einmal die Mühe, einen Block zu stellen. Bei der klammen Kadersituation hat Coach Hofmann kaum Optionen, dem Spiel neue Impulse zu verleihen.
Am 10.02. spielen die Höfner auswärts in Chur. Nach Verlustpunkten liegt Pfäffikon mittlerweile auf dem letzten Platz und muss aufpassen, dass in der Tabelle nicht auf den Abstiegsplatz durchgereicht wird. Es gibt noch viel zu tun… 

VBC Pfäffikon – TSV Jona 4 0:3 (17:25, 17:25, 20:25)
VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Morf, Pfister, Trussardi, Hischier, Alfaraj, Niazai, Knobel, Fröhlich

Pfäffikon verliert wichtiges Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Surselva


Nach dem Desaster gegen den TSV Jona 4 hatte der VBC Pfäffikon die Chance, auf die Siegerstrasse zurückzufinden und sich von den Tabellennachbarn aus Ilanz abzugrenzen. Die Vorrunde konnten die Höfner noch mit 3:1 für sich entscheiden, die Satzergebnisse waren aber schon damals knapp.
Der VBC Pfäffikon trat ersatzgeschwächt mit lediglich sieben Spielen an. Gezwungenermaßen wurden die Linien umgestellt: Nater wechselte auf die Diagonal-Position, Junior Hischier spielte von Anfang an neben Trussardi in der Mitte und Junior Niazai kam auf der Aussenposition zu seinem ersten Einsatz in der zweiten Liga. Trotz dem ungewohnten Setting startete Pfäffikon solide und konnte sich eine klare Führung herausspielen. Bis zur Satzmitte glichen sich die beiden Teams zwar spielerisch an, aber Pfäffikon verwaltete das Geschehen. Eine etwas schwächere Aufstellung in der Annahme genügte, um den gesamten Vorsprung zu verspielen und das Heft aus der Hand zu geben. Die Höfner erholten sich nicht mehr und gaben den Satz am Ende klar zu 19 ab. Frustriert vom Ergebnis fand der VBC auch im zweiten Satz den Einstieg nicht. In der gleichen Rotation wie auch schon im Startsatz, kassierten die Gäste sechs Punkte am Stück, womit klar wurde, dass auch hier nichts mehr zu holen war.Coach Hiestand tauschte die Linien und redete seinen Spielern ins Gewissen. Es schien zu wirken und Pfäffikon legte einen Vorsprung von vier Punkten hin. Und wieder blieben sie auf einer einzigen Rotation hängen und Punkt und Spiel zerrannen. Die Höfner erholten sich nicht mehr und auch der dritte Satz ging klar verloren.Das Endergebnis ist hart, aber das 3:0 entspricht den Kräfteverhältnissen. Die einzelnen Satzergebnisse sind doch ein wenig zu klar, aber durch die nach wie vor hohe Anzahl an Eigenfehlern erklärbar. Dazu kommen einzelnen Rotationen in der Annahmeposition, in denen die Pfäffiker serienweise Punkte kassierten. So bekundete der VBC Pfäffikon Mühe, das Niveau über längere Strecken zu halten und genügend Druck aufzubauen. Dem Gegner aus Ilanz gelang es, aus einer soliden Annahme und einer starken Verteidigung die Höfner ihre Fehler selbst machen zu lassen. Surselva spielte ohne Libero und musste ebenfalls auf zwei Junioren zurückgreifen. Die beiden haben sich für zukünftige Einsätze sicher empfohlen.Am 26.1. steht bereits wieder der TSV Jona in Pfäffikon in der Halle. Die Siegchancen der Höfner stehen bei null, aber eine deutliche Leistungssteigerung darf doch erhofft werden. Volley Surselva 1 – VBC Pfäffikon 3:0 (25:19, 25:18, 25:16)VBC Pfäffikon: Hiestand (Coach), Schuler, Nater, Morf, Pfister, Trussardi, Hischier, Niazai“
Philippe Nater

Zwei Dämpfer für die Pfäffikerinnen

Der VBC Pfäffikon verlor die beiden ersten Spiele des neuen Jahres. Mindestens eine der Niederlagen hätten die Höfnerinnen abwenden können. Und müssen.

Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon kassierten innert drei Tagen zwei Niederlagen, die es in sich hatten. Am Montag verloren sie (überraschend) gegen Näfels (2:3), am Mittwoch dann auch gegen Walenstadt (1:3). Dies nachdem sie in beiden Spielen in den ersten Sätzen dominiert hatten.

Vor allem die Pleite gegen die Glarnerinnen überraschte. Die Höfnerinnen hatten die Partie im Griff, obwohl auch ihr Spiel nicht frei von Fehlern und Unkonzentriertheiten war. Trotzdem dominierten sie und zeigten vor allem im zweiten Satz (25:8), wozu sie fähig sind, wenn sie ihr effizientestes Volleyball abrufen können. Vom besten waren sie vor allem nach dem dritten Satz weit entfernt.

Ob der klare Satzgewinn zuvor zum Spannungsabfall geführt hat? Jedenfalls konnten die Pfäffikerinnen nicht an jener Leistung anknüpfen. Sie gerieten früh in Rückstand und liefen ihm den ganzen Satz über hinterher. Erst die Schlussphase war umkämpft, aber die Wende gelang ihnen knapp nicht. So drehte Näfels das Spiel nach einem 0:2-Satzrückstand, weil die Höfnerinnen in allen Belangen nachgelassen hatten.

Die grosse Frage dann am Mittwoch: Können sie gegen das Spitzenteam Walenstadt eine Reaktion zeigen? Die Antwort vorweg: nur im ersten Satz. Auch da bestimmten die Pfäffikerinnen das Geschehen. Alles lief wie am Schnürchen, von der Annahme über den Pass bis hin zu den Angriffsschlägen. Walenstadt, eines der konstantesten Teams, kam überhaupt nicht ins Spiel.

Doch erneut schafften es die Höfnerinnen nicht, ihre Leistung so weiterzuziehen. In der Schlussphase des zweiten Satzes schlichen sich Ungenauigkeiten ein, darunter litt das Vertrauen ins eigene Können. Und es kam nur folgenschweren Kettenreaktion: Die Annahmen wurden schlechter, dadurch waren die Pässe schwieriger und schliesslich die Angriffe auch. 

Die Pfäffikerinnen konnten sich nicht mehr fangen, setzten nur noch ab und zu mit starken Punkten Nadelstiche. Ansonsten waren sie einfach zu fehleranfällig, um das Spiel noch zu drehen. So setzte es die zweite Niederlage in Folge ab, nach denen der Anschluss an die beiden Spitzenteams Näfels und Walenstadt etwas verloren gegangen ist.

(van)

VBC Walenstadt – VBC Pfäffikon 3:1 (14:25, 25:20, 25:21, 25:17)

VBC Pfäffikon – Näfels 2:3 (25:18, 25:8, 29:31, 21:25, 10:15)

Pfäffikon: Feusi, Morf, Kessler, Pfyl, Schuler, Bühler, Piliskic, Wyss, Vandenbrouck

Erste Niederlage der Saison

Lehrstunde für die Pfäffikerinnen

Gegen Leader Glaronia war kein Kraut gewachsen. Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon verlieren ihr erstes Spiel in dieser Saison.

(van)

Mit Pfäffikon und Glaronia trafen zwei Teams aufeinander, die noch nie als Verlierer vom Feld gehen mussten in dieser Saison. In Minimalbesetzung mit nur einer Auswechselspielerin war dieses Duell eine Herausforderung für die Höfnerinnen.

Sie liessen sich keine Chance auf den Sieg, weil sie vor allem den Startsatz völlig verschlafen hatten. Die Glarnerinnen waren ihnen in Sachen Tempo, Angriffsstärke und Block um Längen überlegen. Die Pfäffikerinnen bewegen sich zu wenig auf dem Feld, was eine Kettenreaktion auslöste: Bei den Verteidigungsbällen waren sie meistens zu spät, dadurch waren die Annahmen zu schlecht, um im Angriff ausreichend Druck machen zu können. Einzig bei den Service konnten sie mit ihren Gegnerinnen mithalten. Weil ihnen im zweiten Satz eine leichte Leistungssteigerung gelang, liessen sie die Glarnerinnen nicht gleichermassen davonziehen. Dennoch: Ganz abschütteln konnten sie den Rückstand nie.

Erst im dritten Satz ging ein Ruck durchs Team. Plötzlich spielten die Höfnerinnen gross auf – weil sie im Angriff etwas riskierten und mutiger spielten, und weil sie in der Verteidigung etwas besser postiert waren und die Glarnerinnen nicht mehr so einfach zu ihren Punkten kamen. In Kombination mit der aufkeimenden Entschlossenheit ging bei den jungen Leaderinnen plötzlich nichts mehr. Die Pfäffikerinnen krallten sich diesen Satz klar mit 25:15 – und fügten den Glarnerinnen ihren erst zweiten Satzverlust der Saison zu.

Nur: Im vierten Satz war von diesem Aufbäumen nicht mehr viel übrig. Nach einer durchschnittlichen Startphase witterten die Glarnerinnen ihre Chancen und liessen die Höfnerinnen nicht mehr vom Haken. Sie waren nicht mehr in der Lage, nochmals ein Brikett nachzulegen und den gleichen Druck aufzubauen wie im Satz zuvor.

Ein Ziel für die Rückrunde wird sein, in den Spitzenduellen konstant die beste Leistung abrufen zu können.

VBC Glaronia – VBC Pfäffikon 3:1 (25:16, 25:20. 15:25, 25:17)

Pfäffikon: Bühler, Schuler, Pfyl, Kessler, Morf, Feusi, Vandenbrouck.

VBC Pfäffikon verliert auch gegen Volley Näfels

Immerhin gab es für das 2:3 noch einen Punkt und zudem viel Spielzeit für die Junioren – ausser Niazai haben alle drei Junioren des VBC Pfäffikon in der zweiten Liga bereits reüssieren können.

Obwohl bei den Höfnern vier etablierte Spieler am Samstag nicht am Start waren, gelang der Einstige ins Spiel nach Mass. Die Gäste aus dem Glarnerland fanden gegen Pfäffikon kein Rezept und so sind die zugestandenen 21 Punkte noch schmeichelhaft. Pfäffikon hätte deutlich höher gewinne müssen, stand sich aber vor allem gegen Ende des Satzes selbst im Weg und vermochte die wichtigen Punkte nicht zu machen. So zerfiel das Spiel und das Heimteam knickte in der Folge ein. Im zweiten und im dritten Satz gelang gar nichts mehr, der Zuspieler von Volley Näfels profitierte von den besseren Annahmen und zog das Spiel am Netz so auseinander, dass Pfäffikon am Block keine Change mehr hatte. Servicefehler, sonstige ungezwungene Eigenfehler und Abstimmungsprobleme kamen noch obendrauf und verdeutlichten die Unterlegenheit der Pfäffiker.

Auf wundersame Weise kam der VBC Pfäffikon im vierten Satz wieder ins Spiel, optisch ohne eigenes Zutun. Das Spiel blieb fahrig und ohne überzeugenden Druck, da die ungenügende Annahme der Höfner den Spielaufbau sehr durchschaubar machte. Aber Volley Näfels konnte zu wenig Energie aufbringen, um entgegenhalten. Diese Energie behielten sich die Gäste für den Schlusssatz auf, den sie von Anfang an dominierten. Gegen Ende des Tie-Breaks konnten die Pfäffiker noch einmal 2-3 Punkte zulegen, was aber nur noch Makulatur war. Volley Näfels nimmt den Sieg auf jeden Fall verdientermassen mit.

Bei drei von den sechs gespielten Partien mussten sich die Pfäffiker bis jetzt sagen, dass doch mehr drin gelegen hätte. Aber vor allem die Qualität und die Abstimmung sind noch zu weit von einem Niveau entfernt, um das Glück auch einmal erzwingen zu können. Am Samstag dem 17.12. muss der VBC Pfäffikon bereits wieder beim Tabellenführer TSV Jona antreten.

VBC Pfäffikon – Volley Näfels 3 –  2:3 (25:22, 15:25, 17:25, 25:21, 10:15)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Hiestand, Züger, Hischier, Pfister, Fröhlich, Alfaraj, Forster, Niazai

Damen 1: Pfäffikerinnen weiterhin ungeschlagen

 

Vierter Sieg in Serie war eine Charakterprobe

 Erst im Tiebreak setzten sich die Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon gegen Walenstadt durch. Mit Eigenfehlern in Druckphasen machten sie sich das Leben schwer.

 (Van)

 Es war schon immer so bei den Pfäffikerinnen: Wenns läuft, dann läufts. Und wenns nicht läuft, haben sie Mühe, sich aus diesen Phasen herauszukämpfen. Wie gegen Walenstadt im zweiten und vierten Satz. Beide gingen verloren – es waren die ersten Satzverluste der Höfnerinnen in dieser Saison.

Im zweiten Satz fanden sie ab der Mitte nicht mehr zu ihrem effizienten Spiel, unkonventionelle Ballwechsel endeten oft mit einem Eigenfehler. Auch der Druck der Service war nicht mehr gleich hoch wie noch im Startsatz. Die Leistungen der Pfäffikerinnen schwankten zu sehr. Manchmal fehlte ihnen auch der Fokus, um in ungeordneten Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen.

So handelten sie sich zu Beginn des vierten Satzes einen 0:7-Rückstand (!) ein. Eine grosse Hypothek zwar, die die Höfnerinnen allerdings tatsächlich wieder aufholten. Bloss war es vergebliche Liebesmüh, da Walenstadt in der Endphase entschlossener auftrat und sich ins Tiebreak rettete.

Dort zogen die Pfäffikerinnen wieder jenes Spiel auf, mit dem sie schon Satz Nummer 1 und 3 klar für sich entschieden hatten. Sobald die Genauigkeit in der Annahme und Verteidigung stimmt, können die Angriffe entsprechend druckvoll ausgeführt werden. So verhinderten sie, dass ihnen die Gegnerinnen gefährlich auf die Pelle rücken konnten. Mit dem 6:1-Vorsprung entmutigten sie Walenstadt zudem, das in Pfäffikon nun die erste Niederlage der Saison fasste.

Die Höfnerinnen hingegen wahrten ihre Ungeschlagenheit, mussten jedoch erstmals Sätze abgeben.

 VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 3:2 (25:21, 19:25, 25:14, 26:28, 15:8)

VBC Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Morf, Kessler, Pfyl, Bühler, Schuler, Wyss.

VBC Pfäffikon siegt gegen Schlusslicht VBC Chur 1

Zuerst das Positive: Mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel konnten sich die Herren des VBC Pfäffikon vom Tabellenende abgrenzen. Libero Schuler war nach seiner Verletzung wieder dabei und auch Junior Hischier kam zu seinem ersten Einsatz. Er lieferte einen starken Einstand und konnte mit seinen schnellen Reflexen so manchen verlorengegangene Ball noch retten. Damit zu den weniger erfreulichen Erkenntnissen. Das Spiels bewegte sich über weite Strecken nicht auf einem Niveau, welches der zweiten Liga würdig ist. Die Gäste spielten schwach, sie haben in der laufenden Meisterschaft noch kein Spiel gewinnen können. Die Pfäffiker schaffen es aber dennoch nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Immer dann, wenn sie Fahrt aufnehmen konnten, würgten sie den eigenen Spielfluss mit unnötigen Fehlern wieder ab. Die Annahme war zu unpräzise, um den Mittelangriff als gefährliche Option zu platzieren. Deshalb konnten die Churer auf den Aussenpositionen über weite Strecken einen Doppelblock stellen, was die Durchschlagskraft von Bai und Pfister stark beeinträchtigte.In den folgenden Spielen trifft der VBC Pfäffikon ausschliesslich auf besser klassierte Teams der vorderen Tabellenhälfte. Um zu punkten, müssen die Pfäffiker bei der Präzision und beim Killerinstinkt noch deutlich nachlegen. Bereits am nächsten Samstag um 16:00 findet in Siebnen das Lokalderby gegen den VBC March statt. Letzte Saison gingen die Märchler zwei mal als Sieger vom Feld. (pn)

VBC Pfäffikon – VBC Chur 1: 3:0 (25:23, 25:19, 25:22)

VBC Pfäffikon: Hofmann (Coach), Schuler, Nater, Bai, Hiestand, Morf, Züger, Trussardi, Hischier, Pfister, Knobel, Fröhlich, Alparaj

Pfäffikon unterliegt in hochspannendem Spiel

Gleich von Beginn weg stand Pfäffikon mit Chur 2 ein absolut ebenbürtiges Gast-Team gegenüber. Während Pfäffikon im Angriff Akzente setzen konnte, gingen beim Anspiel mehrmals wertvolle Punkte verloren. Keine der Mannschaften konnte sich im ersten Satz merklich absetzen. Dadurch kam es zu einer Verlängerung, die schliesslich Pfäffikon für sich entscheiden konnte. Ebenso spannend und ausgeglichen ging es in der Folge weiter. Die Churer Gäste hielten aufbauend aufihrem engagierten Einsatz in der Verteidigung hartnäckig dagegen. Dies war die Grundlage für den mit zwei Punkten hauchdünnen Vorsprung der Gäste am Ende des Satzes.

In der Folge war wieder alles offen. Einmal mehr begann der dritte Satz sehr ausgeglichen. Das Pfäffiker Heimteam konnte sich aber nun zum ersten Mal ein paar Punkte absetzen. Beim Stand von 24:19 lag der Satzgewinn griffbereit. Nachdem das Schiedsrichter Gespann einen Ball klar ausserhalb der Aussenlinie nicht gesehen hatte, war der Lauf des Heimteams unterbrochen. Chur konnte den Ausgleich herbeiführen und den Satz schliesslich mit 31:29 für sich entscheiden. Auch wenn bis zur Mitte des vierten Satzes das Spiel weiterhin total ausgeglichen verlief, neigten sich die Batterien des Heimteams langsam dem Ende entgegen. Eine zu hohe Zahl an Eigenfehlern ermöglichte es den Churer Gästen das Spiel im vierten Durchgang für sich zu entscheiden.

ACF

Telegramm:

Pfäffikon – Chur 2 1:3 (29:27/23:25/29:31/18:25)

Steg – SR: Gigante/Götti. – 100 Minuten.

Pfäffikon: Morf (Passeur), Alfaraj, Feusi-Pfister, Fröhlich,Hiestand, Hischier, Nater, Nizai, Züger. Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Bai und Trussardi (verhindert)

Pfäffikerinnen noch ohne Satzverlust

Die 3.-Liga-Spielerinnen des VBC Pfäffikon wahren ihre Ungeschlagenheit und feiern den dritten Sieg in Folge.

Ihre Stärken konnten die Pfäffikerinnen auch im dritten Duell dieser Saison ausspielen: Es gelang ihnen, die Schmerknerinnen mit harten Service konstant unter Druck zu setzen. Einziger Unterschied zu den zwei vorangegangenen Partien: Linth brachte das nicht so vom Kurs ab wie die früheren Gegnerinnen aus Jona und Lachen. Die Schmerknerinnen brachten mehr Bälle zurück, darauf mussten sich die Höfnerinnen zuerst einstellen. Ebenso darauf, dass sie auch mal mit einem Rückstand von mehreren Punkten konfrontiert wurden.

Den ersten Satz brachten die Pfäffikerinnen noch relativ unbeschadet ins Trockene. Bei Bedarf konnten sie einen Gang höher schalten und mit effizientem Punkten die Gegnerinnen in Schach halten. Auch der zweite Satz war noch eine klare Sache, weil die Höfnerinnen trotz Umstellungen auf dem Feld ihren Fokus auf den eigenen Aufgaben behielten.

Was allerdings passieren kann, wenn das nicht mehr der Fall ist oder wenn sich mehr und mehr Eigenfehler einschleichen, zeigte sich im dritten Satz. Das Positionsspiel des Heimteams wurde plötzlich chaotischer, was oft eine Kettenreaktion zur Folge hatte. In der Annahme und Verteidigung war man sich nicht immer einig, wer für die Bälle zuständig ist oder wohin sie kommen könnten. Ebenso wenig im Angriff.

In solchen Stresssituationen gingen Ballwechsel verloren, in denen die Höfnerinnen sonst bessere Lösungen gefunden hätten. Vor allem in der Schlussphase wurde es deswegen nochmals eng. Doch den Sieg ohne Satzverlust liessen sich die Tabellenführerinnen doch nicht mehr nehmen.

(van)

VBC Pfäffikon – VBC Linth 2: 3:0 (25:21, 25:18. 25:23)

Pfäffikon: Morf, Vandenbrouck, Kessler, Bühler, Feusi, Pfyl, Piliskic, Wyss.

Nächsten Samstag Familienevent

Am Samstag 18.11.22 finden in der Turnhalle Steg drei Heimspiele statt

13:00 Damen 1, Gegnerinnen: VBC Linth 2

15:00 Damen 2, Gegnerinnen: VBC Linth 3

17:00 Herren 1 Gegner: VBC Chur 2

Bei der Kaffee-Ecke kann man sich gemütlich unterhalten und wir freuen uns auf lautstarke Unterstützung in der Halle! Hopp Pfäffike!!!