Hart erkämpfte Auswärtspunkte für Pfäffikon

Auf dem Papier war das in der Meisterschaft drittplatzierte Heimteam Näfels 4 in der Partie gegen den VBC Pfäffikon klar als Favorit zu betrachten. In den ersten Spielzügen behielten jedoch die Pfäffiker Gastmannschaft die Überhand und zog mit 5:17 davon. Durch eine unglaubliche Service-Serie der Glarner schmolz der Vorsprung um ganze elf Punkte dahin. Näfels gelang es in der Folge den Satz um Haaresbreite noch umzudrehen. Dieser Satzverlust verdaute Pfäffikon nicht optimal und fand im zweiten Satz überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück. Ein frühes Ende des Spiels war zu diesem Zeitpunkt bereits zu erahnen. Im dritten Satz bahnte sich je länger je mehr eine Wendung ab. Dank druckvollem und ballsicherem Spiel drückte Pfäffikon dem Spiel den Stempel auf und reüssiere klar. Dieses Mal war es Näfels, das sich aufrappelte und den Weg zurück in Spiel fand. Beide Teams hatten mit Satzbällen die Chance den vierten Satz zu gewinnen. Mit voller Entschlossenheit im Angriff gelang der Ausgleich. Jetzt musste das Tiebreak über Sieg und Niederlage entscheiden. Dieses Mal kamen die Glarner deutlich besser aus den Startlöchern und zogen mit 10:4 davon. Ein solcher Vorsprung im verkürzten fünften Satz wird nur sehr selten noch aufgeholt. Doch genau dies gelang Pfäffikon. Während bei Näfels die Luft auf einmal draussen war, zeigte Pfäffikon vor allem am Netz sein bestes Volleyball. Mit diesen Auswärtspunkten ergibt sich für Pfäffikon im letzten Spiel auswärts gegen Chur die Möglichkeit für eine Verbesserung der aktuellen Tabellenposition. (ACF)

Volley Näfels 4 – VBC Pfäffikon  2-3 (27:25 – 25:08 – 14:25 – 25:27 – 12:15)
VBC Pfäffikon: Allemann, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Morf, Pfister; Coach: D. Schuler

Pfäffikerinnen beweisen Charakter

Nach einem 0:2-Satzrückstand erzwingen die Höfnerinnen gegen Jona noch ein
Tiebreak.
Fürs zweitletzte Spiel ihrer Aufstiegssaison haben sich die Pfäffikerinnen viel
vorgenommen. Insbesondere weil die Jonerinnen in der Tabelle noch in ihrer
Reichweite lagen. Doch der Start in dieses regionale Duell missriet den Höfnerinnen
total.
Das dezimierte Team fand kaum richtig ins Spiel – der altbekannten Probleme wegen.
Schlechte Annahmen verunmöglichten starke Angriffe. Die jungen Jonerinnen wurden
somit kaum unter Druck gesetzt, sie hatten leichtes Spiel.
Die Konstanz bei den Pfäffikerinnen ging flöten, Verunsicherung und Frust griff
stattdessen um sich. Ihr mögliches Niveau konnten sie so in den ersten beiden Sätzen zu
keinem Zeitpunkt erreichen.
Deutliche Worte von Trainer Thomas Hofmann lösten dann etwas aus im Team, das
nicht sogleich wie verwandelt, aber zumindest deutlich entschlossener auftrat. Denn
sobald es den Höfnerinnen gelang, ihre Gegnerinnen sowohl mit Service wie auch
besseren Angriffen unter Druck zu setzen, wurde ihr Spiel unsicherer und sie begingen
ebenfalls Eigenfehler.
Mit einer starken Charakter- und kompakten Teamleistung erkämpften sich die
Aufsteigerinnen mit zwei Satzsiegen ein Tiebreak. Doch dort war die Luft draussen und
der Zusatzpunkt musste den Jonerinnen abgegeben werden.
Nun steht für die Pfäffikerinnen das letzte und entscheidende Meisterschaftsspiel an am
Dienstag gegen Bonaduz. Nur mit einem Sieg könnten sie dem letzten Tabellenplatz und
einem drohenden Abstiegsspiel entfliehen. Dieses wäre auf den Sonntag, 31. März,
angesetzt. (van)

VBC Pfäffikon – TSV Jona 2:3 (15:25, 16:25, 25:18, 25:22, 9:15)
Pfäffikon: Räber, Kuster, Hohl, Morf, Pfyl, Vandenbrouck.

Von Näfels «abserviert»

Die Pfäffikerinnen verloren gegen die Glarnerinnen, weil sie mit ihren Service nicht klar kamen.

Die Niederlage gegen Näfels kam für die 2.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon einem herben Dämpfer gleich. Nach dem 3:1-Sieg gegen Schmerikon waren die Höfnerinnen motiviert, gegen die Glarnerinnen an diese Leistungen anzuknüpfen. Doch im Startsatz wurden sie von ihren Gegnerinnen regelrecht abserviert.

Mit den harten und druckvollen Service kamen die Pfäffikerinnen lange nicht zurecht. Die Folge: Ein sauberer Spielaufbau wurde durch die unpräzisen Annahmen verunmöglicht. Die Kettenreaktion war, dass somit auch die Angriffe zu wenig gefährlich waren und die Näfelserinnen relativ leichtes Spiel hatten. Was sich im deutlichen Satzresultat von 25:14 widerspiegelte.

Dass sie es besser könnten, bewiesen die Höfnerinnen im zweiten Satz. Sobald auf dem Feld alles stimmt, setzten sie die Gegnerinnen ebenfalls unter Druck und zwangen sie in die Defensive. Eine kurzzeitige 11:4-Führung gab den Aufsteigerinnen Aufwind – der ihnen aber in der Schlussphase wieder aus den Segeln genommen wurde. Denn die Glarnerinnen holten Punkt um Punkt auf. Und bei umkämpften sowie am Ende dem entscheidenden Ballwechsel hatten sie mehr Power.

Nach dem 28:30-Satzverlust war bei den Pfäffikerinnen kurz die Luft draussen. Ohne Durchschlagskraft starteten sie in den dritten Satz und handelten sich so einen zu grossen Rückstand ein. Zwar bewiesen sie Charakter und Stärke und holten ihn nochmals auf, aber für die Wende fehlte die Konstanz. (van)

Näfels – VBC Pfäffikon 3:0 (25:14, 30:28, 25:23)

Pfäffikon: Maissen, Kuster, Hohl, Roth, Feusi, Morf, Schuler, Pfyl, Vandenbrouck.

Nächster Sieg für die Pfäffikerinnen

Mit einer konstanten und kompakten Teamleistung erspielten sich die Aufsteigerinnen in Schmerikon den ersten Vollerfolg der Saison.

Mit einigen Bedenken waren die 2.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon zunächst zu diesem wichtigen Spiel angetreten, weil das Team arg dezimiert war aufgrund von Abwesenheiten. Doch rasch zeigte sich, dass diese unbegründet sind.

Denn von Anfang an waren die Höfnerinnen auf der Höhe und fanden gut in die Partie. Dass bereits der Startsatz bis zum Schluss so umkämpft war, gab ihnen immer mehr Selbstvertrauen. Selbst vom knappen Resultat zugunsten der Schmerknerinnen liessen sie sich nicht beirren – obwohl die Pfäffikerinnen im zweiten Satz zunächst einige Bälle benötigten, um die erforderliche Ruhe und Präzision auf dem Feld wieder zu finden.

Doch dann liefs wie am Schnürchen. Die Wende vom 5:8-Rückstand zur 11:8-Führung verlieh dermassen Auftrieb, dass die Höfnerinnen den Vorsprung nicht mehr preis gaben. Dies vor allem dank konstantem Druck im Service wie auch im Angriff sowie einer soliden Verteidigung. Dass es sich auszahlt, wenn die Eigenfehlerquote tief gehalten werden kann, war eine weitere Erkenntnis.

Da die Pfäffikerinnen mit einem kurzen Spannungsabfall zu kämpfen hatten, startete Linth besser und mit Punkten in den dritten Satz. Nach dem anfänglichen 1:4-Rückstand aber fingen sie sich rasch wieder und knüpften an der Konstanz des Satzes zuvor an. Nur einmal noch konnten die Schmerknerinnen ausgleichen (12:12), bevor die Aufsteigerinnen Ball für Ball wieder davonzogen.

Davon beschwingt war der vierte Satz von den Höfnerinnen der konstanteste und einer der besten der bisherigen Saison. Mit der Entschlossenheit, erstmals einen Vollerfolg holen zu können, spielten sie die Schmerknerinnen phasenweise an die Wand. Der Vorsprung wurde immer grösser. Und wenn die Pfäffikerinnen mal einen Punkt hergeben mussten, fokussierten sie sich gleich wieder auf den nächsten, statt – wie in der Vergangenheit zu oft – mit den Fehlern zu hadern.

Der Lohn für die kompakte und konstante Teamleistung sind drei Punkte, dank denen die Tabellenletzten etwas Boden gut machen. Die Pfäffikerinnen haben die Verfolgung aufgenommen. Es bleiben ihnen drei Spiele bis Meisterschaftsende, um die Rote Laterne noch abgeben zu können (van)

VBC Linth 1 – VBC Pfäffikon 1:3 (25:23, 18:25, 20:25, 17:25)

Pfäffikon: Kuster, Maissen, Räber, Hohl, Feusi, Morf, Vandenbrouck.

Aufholjagd zum Auswärtssieg

Nach einer längeren Durststrecke ging es für die Pfäffiker Volleyballer im Kellerduell gegen den VBC Galina um sehr viel. Mit einem Heimsieg könnte sich Pfäffikon definitiv vom Tabellenende absetzen. Dass die Mannschaft fast in Vollbesetzung antreten konnte, durfte man als positives Vorzeichen werten. Die anwesenden Zuschauer sahen einen ausgeglichenen Spielstart. Obschon Pfäffikon immer wieder Ausrufezeichen setzen konnte, wurden diese durch Eigenfehler wieder relativiert. Zur Satzmitte gelang es dem Höfner Heimteam aber einen Gang höher zu schalten und den Gegner schon am Service unter Druck zu setzen. Ein erster Satzgewinn war das erfreuliche Zwischenresultat. Zu Beginn des zweiten Durchgangs unterliefen Pfäffikon gleich mehrere Fehler in Serie. Diese frühe Rücklage konnte im Satzverlauf nur sehr mühsam Punkt um Punkt zurück gekämpft werden. Die positive Einstellung Pfäffikons wurde mit der Wende zum Schluss belohnt. Auch der dritte Satz war über lange Strecken hart umkämpft. Sehenswerte Ballwechsel wechselten sich mit weniger attraktiven Phasen ab. Ganz am Schluss konnte Pfäffikon mit der insgesamt konstanteren Mannschaftsleistung nochmal zulegen. Satz und Spiel waren gewonnen und der letzte Tabellenplatz abgewendet. Jetzt gilt es in den letzten zwei Auswärtsspielen diese positive Tendenz zu bestätigen. (ACF)

VBC Pfäffikon – VBC Galina 3-0 (25:19 – 25:23 – 25:20)

VBC Pfäffikon: Allemann, Bai, Brunckhorst,  Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Morf, Pfister, S. Schuler; Coach: D. Schuler

Nahe dran, aber Sieg doch verpasst

Die Spielerinnen des VBC Päffikon tun sich schwer mit der letzten Konsequenz, die es braucht, um so enge Partien gewinnen zu können.

Weil die Entschlossenheit immer wieder der Ernüchterung weicht, dass man die entscheidenden Punkte nicht macht oder die Gegnerinnen mit Eigenfehlern zurück ins Spiel lässt, verliert der VBC Pfäffikon gegen Pizol.

Aber dies äusserst knapp. Denn in guten Phasen machen die Höfnerinnen Druck, dadurch kommen die Sarganserinnen nicht so einfach zu Punkten. Im Startsatz arbeiten sie sich so zum 21:21-Ausgleich und haben die Wende in den eigenen Händen.

Doch dann gelingt es dem Team von Trainer Thomas Hofmann nicht, noch eine Schippe drauf zulegen. Und die entscheidenden Punkte eben mit letzter Konsequenz und vor allem Mut und Aggressivität im Angriff zu suchen. Weil man sich zu oft darauf konzentriert, in dieser Endphase keine Fehler mehr zu machen, fehlt die nötige Härte bei den geschlagenen Bällen.

Ähnlich verläuft der zweite Satz. Die Höfnerinnen können bei Satzmitte ausgleichen und schnuppern an der Führung. Doch just dann verlässt sie das Selbstvertrauen, Abstimmungsprobleme in Annahme und Verteidigung schleichen sich ein. Diese Unsicherheiten kosten sie sowohl diesen zweiten wie auch den dritten Satz.

Angekommen sind die Aufsteigerinnen eine Liga höher zwar definitiv – aber um sich festsetzen zu können, fehlen noch ein paar Qualitäten. Dem VBC Pfäffikon bleiben nun noch vier Saisonspiele, um sich vom Schlussrang der Tabelle wegarbeiten und den TSV Jona überholen zu können. (van)

VBC Pfäffikon – Pizol Volley 0:3 (23:25, 20:25, 19:25)

Pfäffikon: Högger, Maissen, Schuler, Hohl, Roth, Räber, Feusi, Pfyl, Morf, Vandenbrouck.

Neue Farben für den Verein

Das lange Warten hat sich gelohnt. Der neue Vereinstrainer strahlt in seinem frischen Grün. Bei der Auswahl hat der Vorstand darauf geachtet, dass er bequem, farbig und ‚mal was anders‘ ist. Und das ist definitiv gelungen.

Seit dieser Saison treten die VBC Pfäffikerinnen und VBC Pfäffiker in einer neuer Farbenpracht auf.

Für die tolle Unterstützung bedankt sich der VBC Pfäffikon ganz herzlich bei Hiestand und Partner AG!

Endlich: Zweiter Saisonsieg!

Die Pfäffikerinnen beweisen gegen Chur Entschlossenheit und Moral.
Nach einer bitteren und enttäuschenden Niederlage zwei Tage zuvor (0:3 gegen Linth) haben sich die Spielerinnen des VBC Pfäffikon mehr als nur zusammengerauft: Gegen Chur zeigten sie die bisher beste Saison-Leistung und holten zwei Punkte mit einem Sieg im Tiebreak.
Der Start ins Spiel allerdings fiel den Höfnerinnen einmal mehr schwer. Doch den Sieben-Punkte-Rückstand konnten sie wieder wettmachen – weil die Konstanz auf allen Positionen stimmte: Mit dem Service wurde Druck gemacht, die genauen Annahmen ermöglichten präzise Zuspiele, Angriff um Angriff konnte so gepunktet werden. Die Wende verlieh den Pfäffikerinnen nochmals Schub und sie holten sich den ersten Satz.
Auch im zweiten und dritten Satz war die Leistung kompakt, abgesehen von einer allfälligeren Verteidigung und häufigeren Eigenfehlern. Nicht vielen zwar, aber sie genügten, dass die Rückstände nicht aufgeholt werden konnten.
Im Bewusstsein, dass nur eine Top-Leistung und ein perfektes Zusammenspiel ausreicht, um wieder mal wichtige Punkte zu gewinnen, zeigten die Höfnerinnen im vierten Satz ein anderes Gesicht. Die Bündnerinnen wussten nicht wie ihnen geschah: Von Anfang an wurden sie dermassen unter Druck gesetzt, dass sie kaum zu Angriffen kamen. Die Pfäffikerinnen standen zudem besser in der Verteidigung, bauten darauf ihr Spiel auf und liessen den Churerinnen keine Chance.
Davon wohl etwas demoralisiert, übernahmen die Höfnerinnen auch im Tiebreak sofort den Lead. Das gestärkte Selbstvertrauen verlieh ihnen die Sicherheit für die entscheidenden Punkte und den ersten zweiten Sieg der Saison! Die Rote Laterne geben sie damit wieder an die Jonerinnen ab. (van)

VBC Chur 1 – VBC Pfäffikon 2:3 (23:25, 25:22, 25:23, 14:25, 11:15)
Pfäffikon: Kuster, Hohl, Räber, Maissen, Pfyl, Morf, Schuler-Mächler, Vandenbrouck.

Keine Punkte trotz guter Leistung

Im letzten Heimspiel dieses Jahres trafen die Pfäffiker Volleyballer in der Halle Steg auf die dritte Mannschaft von Volley Näfels. Die zuletzt ansteigende Formkurve sollte es den Gastgebern ermöglichen mit dem in der Tabelle besser platzierten Team mitzuhalten. Obwohl bei Pfäffikon zwei wichtige Stammspieler nicht mit dabei waren, gestaltete sich der Spielauftakt sehr ausgeglichen. Die zahlreich anwesenden Zuschauer konnten sich über attraktive Ballwechsel freuen. Beide Teams verwerteten sehenswerte Angriffe. Beim Spielstand von 18:18 schlichen sich bei Pfäffikon einige Eigenfehler ein, wodurch Näfels den Satz für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz gelang es Näfels sich von Beginn weg um einige Punkte absetzen. Dank einer konstanteren Leistung verbuchten die Gäste diesen Durchgang für sich. Pfäffikon glaubte weiterhin an eine Wende und spielte im dritten Durchgang mit mehr Selbstvertrauen, Druck und Präzision auf. Daraus ergab sich ein Vorsprung von 16:11. Doch danach ging auf einmal die Luft aus. Das druckvolle Spiel und der Fokus gingen verloren. Dies konnte Näfels nutzen und eine unterhaltsame Partie für sich entscheiden. (ACF)

VBC Pfäffikon – Volley Näfels 3  0-3 (22:25 – 19:25 – 22:25)
VBC Pfäffikon: Allemann, Forster, Fröhlich, Hiestand, Hofmann, Knobel, Morf, S. Schuler; Coach: D. Schuler