Hochspannung im Seedammderby

Zum Jahresauftakt konnten die Herren des VBC Pfäffikon und des TSV Jona 3 unter Einhaltung der 2G+ Regel zum Rückrunden Derby antreten. Dieser Klassiker der beiden Seedamm-Teams wurde von Spielern und Zuschauern mit grosser Freude erwartet. Die Partie startete sehr ausgeglichen, wobei Pfäffikon vor allem im Angriff besser durchkam und sich so auf 23:19 absetzen konnte. Trotz einer umkämpften Schlussphase wurde der Satz ins trockene gebracht. Was danach geschah ist unverständlich. Pfäffikon stand plötzlich total neben den Schuhen und nichts wollte mehr gelingen. Jona hatte leichtes Spiel und gewann den zweiten Durchgangdiskussionslos. Coach Hofmann schaffte es das Team wieder auf die Bahn zu lenken. Die Höfner fanden so zu den alten Stärken zurück. Die Stimmung bei Spielern und Fans war plötzlich wieder da und es wurde hart um jeden Punkt gekämpft. Ein hauchdünner aber dafür umso wertvoller Sieg im dritten Satz war die Belohnung dafür. Was nun folgte war Hochspannung pur. Zu Beginn des vierten Satzes hatten die Joner Gäste wieder Oberhand, denn sie profitieren insbesondere von ihrem starken Service. Beim deutlichen Rückstand von 13:20 kam Bai für Pfäffikon zum Anspiel und leitete eine neun Punkte Serie ein. Pfäffikon war plötzlich zurück im Geschäft. Es folgte ein offener Schlagabtausch, bei dem um jeden Punkt in teilweise langen und sehenswerten Ballwechseln hart gerungen wurde. Erst der fünfte Matchball brachte die Entscheidung für die überglücklich jubelnden Pfäffiker.

ACF

Telegramm:

Pfäffikon – Jona 3 3:1 (25:22/10:25/26:24/30:28)

Sand – SR: Cejka/Föllmi. – 92 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Morf, Nater, Rückmar, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verletzt)

Lust auf Volleyball?

Der Volleyballclub Pfäffikon organisiert am 17. und 24. Januar 2022 ein Schnuppertraining für Volleykids.

Vor einem halben Jahr konnte aus den vielen Volleykids eine neue Knabenmannschaft U16 gebildet werden. Das hat Platz für neue Volleykids geschaffen! 

Die Kinder lernen im wöchentlichen Training durch Spiele und technische Übungen Ballkontrolle, Koordination und Zusammenspiel. Schrittweise lernen sie als Team die Regeln des Volleyballs kennen. Sobald die notwendigen Fähigkeiten erlernt sind, bieten die Mädchen- (U19) und Knabenmannschaft die Gelegenheit, erste Erfahrungen an Turnieren zu sammeln.

Der VBC Pfäffikon organisiert am 17. und 24. Januar 2022 zwischen 18.15 und 19.30 Uhr für interessierte Primarschüler ein Schnuppertraining in der Sporthalle Weid in Pfäffikon. Um Anmeldung wird gebeten (simone.tesch@gmx.ch).

Im Trainingsbetrieb gelten die aktuellen Massnahmen des Bundes gegen das Coronavirus. Für Trainer und Erwachsene gelten aktuell 2G-Massnahmen sowie eine Maskenpflicht. Kinder unter dem 16. Altersjahr sind von den Massnahmen ausgenommen.

D1 Pfäffikerinnen gelingt Revanche im Derby

Dank einer starken Teamleistung gewinnen die Pfäffikerinnen das zweite Lokalderby gegen March 2.

Nach der bitteren Pleite (2:3) zum Saisonauftakt hatten die Spielerinnen des VBC Pfäffikon noch eine Rechnung offen mit March 2. Dementsprechend fokussiert und entschlossen gingen die Höfnerinnen dieses Derby an. Mit dem Plan, bereits mit dem Service Druck zu machen und den Märchlerinnen so den Spielaufbau zu erschweren.

Das gelang über weite Strecken des Duells. Und war mit entscheidend, dass sich die Pfäffikerinnen immer wieder komfortable Vorsprünge erarbeiteten. Und selbst wenn die Gegnerinnen in kurzen Phasen plötzlich besser ins Spiel fanden – die Höfnerinnen liessen sich davon nicht beirren. Denn vor allem in der Qualität der Angriffe haben die Spielerinnen einen Schritt nach vorne gemacht und stellten March so vor Probleme in der Defensive – insbesondere in dieser niedrigen MPS-Halle in Siebnen. Immer wieder fanden die Pfäffikerinnen auch Lösungen für Angriffsbälle, wenn ihre Annahmen und Zuspiele nicht gewohnt präzise waren.

Vor allem der Auftritt im zweiten Satz war stark, die Märchlerinnen wussten sich nicht mehr zu helfen, ihre Timeouts hatten sie nach dem 2:8 und 13:18 schnell verbraucht. Erst in der Schlussphase des dritten Satzes liess die Konzentration der Höfnerinnen etwas nach, es wurde zu hektisch auf dem Feld und die Eigenfehler nahmen erstmals zu. Doch auch aus diesem Tief fand das Team und liess sich den klaren Sieg nicht mehr nehmen. (van)

VBC March 2 – VBC Pfäffikon 0:3 (21:25, 20:25, 21:25)

Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, L. Pfyl, Hegner, Duraku, Meier, A. Pfyl, Lanker.

D1 Niederlage trotz Leistungssteigerung


Die 3.-Liga-Volleyballerinnen des VBC Pfäffikon spielten stärker als zuletzt, trotzdem verloren sie gegen Walenstadt.
Das Positive vorweg: Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Die Höfnerinnen haben nach den letzten beiden Duellen mit vielen Auf und Abs ihre Schwächen etwas ausgemerzt. In der Defensive waren sie sattelfester, die Abstimmung auf dem Feld klappte gegen Walenstadt schon viel besser. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Teams machten es den Gegnerinnen nicht leicht, zu Punkten zu kommen. Der Startsatz kippte erst in der Schlussphase zugunsten der Gäste, weil sie – über das ganze Spiel hinweg – in allen Bereichen mehr und vor allem konstant Druck machen konnten.
So entschieden wenige, aber immer wieder ähnliche Eigenfehler die Partie: Die Pfäffikerinnen konnten die Präzision in der Annahme phasenweise nicht halten. Oder trafen am Ball die falschen Entscheidungen und brachten Walenstadt deshalb nicht genug in Bedrängnis. Der zweite Satz war ein gutes Beispiel dafür, dass man es sich nicht leisten kann, mental nicht auf der Höhe des Spielgeschehens zu sein – so erspielte sich Walenstadt leicht einen Mehr-Punkte-Vorsprung.
Im dritten Satz zeigten die Höfnerinnen eine kämpferische Leistung. Zunächst noch im Rückstand gelegen, legten sie einen Zahn zu. Mit einer positiven Kettenreaktion: Präzise Annahme – perfekter Pass – starker Abschluss. So erspielten sie sich vier Satzbälle. Eine zu grosse Hypothek für Walenstadt, die einen entscheidenden Fehler im Service begingen.
Im dritten Satz war dann nur noch die Startphase ausgeglichen. Danach zogen die Gegnerinnen davon, die Pfäffikerinnen hatten nicht mehr genug entgegenzusetzen. Leader Walenstadt, der insgesamt erst drei Sätze verloren hat, baut damit seinen Vorsprung aus in der Tabelle. (van)
VBC Pfäffikon – VBC Walenstadt 1:3 (21:25, 17:25, 25:23, 21:25) Pfäffikon: Vandenbrouck, Feusi, Piliskic, Pfyl, Hegner, Kuster, Meier.

H1 Pfäffikon mit zwei Siegen und einer Niederlage

Nach den zwei Startspielen stand für das Herren Team des VBC Pfäffikons gleich ein Block mit drei Spielen auf dem Programm. Als erstes trafen die Pfäffiker auswärts auf das Team Chur 3. Aufbauend auf den eigenen Stärken im Angriffs- und Blockspiel gelang mit zwei deutlichen Satzgewinnen ein Start nach Plan. Nur die wenigsten hätten nun auf einem Rückstand von 1:9 im dritten Satz gerechnet, passiert ist es trotzdem. Auch wenn sich die Pfäffiker danach wieder fangen konnten, ging dieser Umgang an Chur. Mit mehr Vertrauen ins eigene Spiel konnte schliesslich im vierten Satz ein verdienter Sieg eingefahren werden.

Mit dem Nachwuchsteam des TSV Jona 4 war in der Folge eine grössere Herausforderung zu meistern. Dieses Heimspiel wurde von Beginn weg auf hohem Niveau ausgetragen und sehr ausgeglichen. Keines der Teams konnte sich jemals deutlich absetzen. Während im ersten Satz die Joner Junioren das bessere Ende für sich in Anspruch haben nehmen können, legte Pfäffikon einen starken Endspurt im zweiten Satz hin. Während Jona das Tempo auch danach hochhalten konnte, begann Pfäffikon nun kontinuierlich abzubauen. Dies ermöglichte es den Gästen, das Spiel in der Folge relativ deutlich für sich zu entscheiden.

Zum Abschluss dieses Spielblocks hiess es wieder gegen Chur zum Auswärtsspiel anzutreten, dieses Mal gegen deren zweite Mannschaft. Mit druckvollen Angriffsspiel gelang Pfäffikon einmal mehr ein überzeugender Start ins Spiel. Gerade als auch Chur ins Spiel zu finden schien, passierte das Unerwartete. In Zuge einer Verteidigungsaktion verletzte sich ein bündner Spieler so schwer am Fuss, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Da Chur mit der minimalen Anzahl von sechs Spielern angetreten war, wurde das Spiel mit einem Pfäffiker Forfait-Sieg abgebrochen.

ACF

Telegramm:

Chur 3 – Pfäffikon 1:3 (17:25/11:25/25:21/18:25)

Sand – SR: Krättli/Härdli. – 76 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Hofmann, Morf, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verhindert)

Pfäffikon – Jona 4 1:3 (22:25/25:22/19:25/16:25)

Sand – SR: Kundert/Föllmi. – 87 Minuten.

Pfäffikon: Forster (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Morf, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Hiestand (verhindert) und Hofmann (verletzt)

Chur 2 – Pfäffikon 0:3 (16:25/0:25/0:25)

Sand – SR: Bärtsch/Härdi. – 16 Minuten.

Pfäffikon: Morf (Passeur), Bai, Feusi-Pfister, Fröhlich, Hofmann, Nater, Trussardi, Züger, Schuler (Libero). Coach: Hofmann

Bemerkungen: Pfäffikon ohne Bai und Hofmann (verletzt)

D1 Erster Saisonsieg für Pfäffikerinnen

Die Höfnerinnen setzten sich gegen Jona mit 3:0 durch.
Mit einer Rumpftruppe angetreten, gaben die Pfäffikerinnen dennoch von Anfang an den Tarif durch. Der Plan, die jungen Gegnerinnen unter Druck zu setzen und sie so nicht ins Spiel zu lassen, ging optimal auf. Vor allem mit den harten Anschlägen hatten die Jonerinnen Mühe, was wiederum zur Folge hatte, dass ihre Angriffe die Höfnerinnen nur selten in Not brachten. Dank komfortablen Führungen wie 13:3 oder 17:6 war der Startsatz eine (zu) leichte Beute für den VBC Pfäffikon.
Zu Beginn des zweiten Satzes stotterte der Motor der Höfnerinnen noch etwas. Ein Beispiel dafür, wenn vermeintliche Favoritinnen den Fuss vom Gaspedal nehmen. Den Jonerinnen gelangen überraschend einige Punkte in Serie, was Pfäffikon – nach einem Timeout – wieder in die Spur brachte. Aus dem Tritt brachten sich dann die Höfnerinnen nur noch selbst, weil sie damit haderten, dass nicht mehr alles so reibungslos lief wie noch im Startsatz.
Weil sie sich aber in entscheidenden Phasen auf ihre Stärken besannen, holten sie sich sowohl den zweiten wie auch den dritten Satz zum Drei-Punkte-Erfolg. Im Schlusssatz allerdings standen die Pfäffikerinnen erstmals einem Rückstand gegenüber, den sie wieder abarbeiten mussten. Doch das Team bewies Moral und kämpfte sich wieder zurück. (vdn)
VBC Pfäffikon – TSV Jona 3:0 (25:10, 25:22, 25:22)
Pfäffikon: Feusi, Vandenbrouck, Duraku, Piliskic, L. Pfyl, A. Pfyl, Hegner, Lanker.